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Chancengleichheit für Frauen : Macht Kamala Harris einen Unterschied?

Wird die erste Vizepräsidentin in der Geschichte Amerikas: Kamala Harris am Samstag in Delaware Bild: AFP

Ein Vorbild für alle Mädchen in Amerika, das will die gewählte amerikanische Vizepräsidentin Kamala Harris sein. Doch Feministinnen bezweifeln, dass es durch ihre Wahl mit der Frauenbewegung wirklich aufwärts geht.

  • -Aktualisiert am
          4 Min.

          Der Grabstein ist kaum noch zu sehen, so viele „I voted“-Aufkleber haften an ihm. Das Grab von Susan B. Anthony in Rochester im Bundesstaat New York war zuletzt wieder Ziel Hunderter Menschen. Anthony war eine berühmte Kämpferin für das Frauenwahlrecht. „Ich habe gewählt“, steht auf den Stickern, die man sich nach der Wahl abholen kann. Der Grabstein ist inzwischen mit einer Plastikhülle geschützt, denn dieses Mal waren die Friedhofsmitarbeiter vorbereitet. Schon bei der Präsidentenwahl 2016 hatten Besucherinnen und Besucher ihre Aufkleber auf dem Grabstein hinterlassen, weil mit Hillary Clinton die erste Frau reale Aussichten auf das Amt hatte.

          Auch bei den Zwischenwahlen 2018, als eine noch nie dagewesene Zahl von Frauen für den Kongress kandidierte, setzten viele Menschen den neuen Brauch fort. Nun wollten sie auch den Erfolg von Kamala Harris, der ersten Vizepräsidentin in der Geschichte Amerikas, so feiern.

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