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Vereinigte Staaten : Wahlkollegium sichert Bush knappe Mehrheit

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Geschafft: George Bush hat die letzte Hürde genommen Bild: dpa

Es ist vollbracht und endlich sicher, wenn auch bis Anfang Januar noch nicht amtlich: George W. Bush wird 43. Präsident der Vereinigten Staaten. Der Gouverneur von Texas erhielt im Wahlkollegium die erforderliche Mehrheit von 271 der 538 Stimmen.

          Die Wahlmänner aus 50 US-Staaten und dem District of Columbia haben den Republikaner George W. Bush zum 43. Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt. Der Gouverneur von Texas erhielt mit 271 von 538 Stimmen die knappste mögliche Mehrheit.

          Offiziell wird das Ergebnis am 6. Januar vom Kongress bekannt gegeben. Bei den Abstimmungen in den Staatshauptstädten stand aber bereits fest, dass es keine Abweichler zu Gunsten des demokratischen Kandidaten Al Gore gegeben hat. Damit war eines der knappsten Rennen um den Einzug ins Weiße Haus praktisch entschieden.

          Gore in absoluten Stimmen vor Bush

          Eine unabhängige Forschergruppe teilte unterdessen in Washington das Endergebnis der Volkswahl vom 7. November mit. Gore erhielt demnach die meisten der insgesamt 105.380.929 Stimmen: 50.996.064 Wähler oder 48,39 Prozent der Wähler votierten für ihn, Bush erhielt mit 50.456.167 Stimmen einen Anteil von 47,88 Prozent. Gores Vorsprung betrug demnach 539.897 Stimmen oder etwas mehr als ein halbes Prozent. Da der Präsident aber nicht direkt gewählt wird, war der Ausgang in den jeweiligen Staaten entscheidend.

          Geringe Wahlbeteiligung

          Die Wahlbeteiligung am 7. November war nach Angaben des Komitees für Studien über die amerikanische Wählerschaft mit 51,2 Prozent um 2,2 Prozent höher als 1996. Es handele sich dennoch um eine der geringsten Wahlbeteiligungen und der US-Geschichte, sagte Vizepräsident Curtis Gans. 1960 seien noch 62,8 Prozent der Wahlberechtigten zur Präsidentenwahl gegangen. Die niedrige Wahlbeteiligung sei Ausdruck des Misstrauens in die politische Führung, sagte Gans.

          Nach den Erhebungen des Komitees erhielt der Grünen-Kandidat Ralph Nader 2,72 Prozent der Stimmen, Pat Buchanan von der Reformpartei 0,43 und Harry Browne 0,37 Prozent. Die übrigen 34 Kandidaten erhielten zusammen weniger als ein Prozent.

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