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Vereinigte Staaten : Schröder bekräftigt Partnerschaft

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Bundeskanzler Gerhard Schröder hat sich in einem Beitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung zuversichtlich zum deutsch-amerikanischen Verhältnis geäußert.

          Bundeskanzler Gerhard Schröder hat die feste Zuversicht geäußert, dass Deutschland und Amerika die großen Aufgaben des 21. Jahrhunderts gemeinsam erfolgreich bewältigen werden.

          Einen Tag vor der Amtseinführung des neuen amerikanischen Präsidenten bekräftigte Schröder in einem Beitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung die feste deutsch-amerikanische Partnerschaft und fügte die Erwartung hinzu, „Präsident Bush und seine neue Administration in Washington wissen, dass sie in Berlin Partner und Freunde haben, auf die sie zählen können“.

          „Transatlantisches Verhältnis festigen“

          In seinem Beitrag skizzierte der Bundeskanzler die globale Agenda des 21. Jahrhunderts. Dazu gehörten die Bewältigung der sozialen, politischen und ökologischen Folgen des Nebeneinanders von absoluter Armut und grenzenlosem Gewinnstreben; erzwungene Migration, Kriminalität und Terror, der Zusammenbruch von Staaten, die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen sowie die Verankerung des Friedens überall in Europa und die Einbeziehung Rußlands in die gemeinsame Arbeit für die Zukunft des Kontinents. „Ich bin sicher“, schrieb Schröder, „dass diese Herausforderungen nur in enger Partnerschaft zwischen Amerika und Europa zu bestehen sind. Das transatlantische Verhältnis zu festigen und zu entwickeln, ist eine wichtige Voraussetzung für Frieden und Wohlfahrt der Menschen überall in der Welt.“

          Differenzen offen ansprechen

          Schröder verhehlte in seinem Beitrag nicht die amerikanisch-europäischen Meinungsverschiedenheiten, die unter dem neuen Präsidenten Bush zu erwarten sind und die es auch schon unter dessen Vorgänger Bill Clinton gegeben hat. Aber schwierigen Themen wie dem amerikanischen Vorhaben einer Nationalen Raketenabwehr, dem Klimaschutz, dem Handel mit gentechnisch veränderten Lebensmitteln und die Verwendung abgereicherten Urans in Munition sollten Deutschland und Amerika nicht aus dem Weg gehen, sondern sie sollten sie offen ansprechen. „Unsere Freundschaft wird durch Meinungsverschiedenheiten nicht in Frage gestellt, sondern erweist ihren Wert gerade darin, dass wir auch bei unterschiedlichen Auffassungen zu Kompromissen und gemeinsamen Lösungen fähig sind.“

          Den vollständigen Beitrag Schröders können Sie am Freitag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung oder auf der Seite www.faz.de lesen.

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