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Präsidentenwahl 2020 : Hillary Clinton schließt Kandidatur aus

  • Aktualisiert am

Hillary Clinton Bild: AFP

Die frühere Außenministerin und First Lady will nicht mehr gegen Trump in den Ring steigen. Uneindeutig beantwortet sie die Frage, ob sie für ein anderes öffentliches Amt kandidieren würde.

          Hillary Clinton hat eine abermalige Kandidatur bei der amerikanischen Präsidentenwahl 2020 ausgeschlossen. „Ich trete nicht an, aber ich werde weiter arbeiten, sprechen und mich für das einsetzen, woran ich glaube“, sagte Clinton am Montag (Ortszeit) dem New Yorker Fernsehsender „News 12“. Die frühere Außenministerin und First Lady war bei der Wahl 2016 für die Demokraten angetreten und hatte gegen den Republikaner Donald Trump verloren.

          Clinton kündigte in dem Interview an, weiter ihre politische Meinung zu sagen. „Was in unserem Land auf dem Spiel steht, die Dinge, die gerade passieren, sind für mich zutiefst beunruhigend“, sagte die Frau des früheren Präsidenten Bill Clinton.

          „Halte nichts für selbstverständlich“

          Clinton berichtete, sie habe sich schon mit einigen Präsidentschaftsbewerbern der Demokraten getroffen. „Ich habe jedem einzelnen von ihnen gesagt: Halte nichts für selbstverständlich, obwohl wir eine lange Liste von echten Problemen und gebrochenen Versprechen dieser Regierung haben, die hervorgehoben werden müssen.“

          Zu den Bewerbern bei den Demokraten gehören unter anderem die Senatoren Bernie Sanders, Kamala Harris, Amy Klobuchar und Elizabeth Warren sowie der frühere Wohnungsbauminister Julian Castro. Laut einem Bericht des Fernsehsenders CNN hat Clinton sich auch mit Vize-Präsident Joe Biden getroffen, der ebenfalls als möglicher Anwärter gilt, bisher aber nicht ins Rennen eingestiegen ist.

          Auf die Frage, ob sie noch einmal für ein anderes öffentliches Amt kandidieren würde, antwortete Clinton ausweichend: „Ich denke nicht, aber ich lebe gerne in New York, und ich bin so dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte, acht Jahre lang Senatorin zu sein und mit Menschen aus unserem ganzen Bundesstaat zusammenzuarbeiten.“

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