Vereinigte Staaten :
So funktionieren die Vorwahlen

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Im Wahlbezirk 42 in Iowa hatte beim Caucus vor vier Jahren Rick Santorum die meisten Stimmen. Am Ende reichten die Stimmen aber nicht, um ihn zum republikanischen Kandidaten zu küren.
Das Wahlsystem in Amerika unterscheidet sich vom deutschen in vielen Punkten. So werden die Kandidaten nicht von den Parteien, sondern von den Wählern bestimmt. Was sie über „Primaries“ und „Caucuses“ wissen müssen.
Warum gibt es überhaupt Vorwahlen?

Die Wahl des Präsidenten der Vereinigten Staaten wird zwar erst im November stattfinden, doch schon jetzt beginnt die heiße Phase. Anders als etwa in Deutschland üblich werden die Kandidaten der jeweiligen Partei nicht von der Parteiführung oder einem Parteitag bestimmt, sondern in Vorwahlen. In jedem Bundesstaat finden sogenannte „Caucuses“ und „Primaries“ statt. Die dort gewählten Delegierten fahren dann zum jeweiligen Parteikongress. Die Demokraten veranstalten diesen vom 25. bis zum 28. Juli in Philadelphia, die Republikaner vom 18. bis zum 21. Juli in Cleveland. Erst dort werden die jeweiligen Präsidentschaftskandidaten gekürt.

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