Donald Trump :
Der Rächer im Weißen Haus

Ein Kommentar von Klaus-Dieter Frankenberger
Lesezeit: 3 Min.
Vor seinem Sieg haben sich viele gefürchtet. Aber er ist Wirklichkeit geworden – weil der „Aufstand des Populismus“ mächtiger war als alle Warnungen vor Trumps Unberechenbarkeit.

Zuletzt drehte sich vieles allein um die Frage, ob Donald Trump eine knappe Wahlniederlage akzeptieren würde, zumal er Andeutungen gemacht hatte, dass „dunkle Kräfte des Systems“ seinen Sieg verhindern könnten. Nach einer Wahlnacht, die an Dramatik kaum zu überbieten ist, stellt sich diese Frage nicht: Denn nicht Hillary Clinton wird Präsident Obama nachfolgen und Geschichte schreiben, sondern der Immobilienmogul Trump wird ins Weißen Haus einziehen. Die Anhänger Clintons im Lande sind im Schockzustand, die Partner Amerikas fassungslos, weil sie nicht wissen, was nun auf sie zukommen wird. Und die Märkte in der Welt schlagen die ersten Kapriolen. Nach dem Brexit im Juni jetzt der Sieg des Populisten Trump, der viele Meinungsumfragen Lügen gestraft hat und jetzt der 45. Präsident der Vereinigten Staaten wird. Viele hatten es nicht erwartet, und viele hatten sich regelrecht davor gefürchtet. Aber so ist es gekommen.

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