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Unterwegs in der Ostukraine : Habeck im Krieg

Mit einem Militärhubschrauber aus Sowjetzeiten geht es zum Kriegsgebiet im Osten. Bild: Olexandr Techynskyy

Der Ko-Vorsitzende der Grünen hat defensive Waffen für die Ukraine verlangt. Wer ihn begleitet, erkennt: Die Forderung hat tiefe Wurzeln in der Partei – und in seiner Biografie. Eine Reportage aus der Ostukraine.

          8 Min.

          Spät in der Nacht, in einem schrabbeligen Hotel tief in der Ukraine, fordert Robert Habeck Waffen. Er ist unterwegs zur Front im Osten, ins Kohlerevier Donbass an der russischen Grenze. Russland führt dort Krieg gegen die Ukraine, weil die sich 2014 in einer blutigen Revolution nach Westen gewandt hat. Mehr als 13.000 Menschen sind seither getötet worden.

          Konrad Schuller
          Politischer Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

          Jetzt sitzt Habeck in einem leeren Saal auf halbem Weg von der Hauptstadt Kiew zu den Schützengräben und gibt ein Interview für den Deutschlandfunk und die F.A.S. Das Dekor ist Zarenzeit, sowjetisch verbrämt. Troddelgardinen, grelles Lampenlicht. Was tun, Herr Habeck, mit diesem Krieg? Seine Antwort: Helfen. Ernsthaft und notfalls mit Waffen „zur Selbstverteidigung“.

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