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Ukraine-Krise : Moskau schickt mehr Soldaten auf die Krim

  • Aktualisiert am

Von Russland organisierte Wahl auf der Krim am Sonntag Bild: AP

Angesichts eines angeblichen Aufmarsches „ausländischer Soldaten“ in der Ukraine verstärkt die russische Regierung die Militärpräsenz auf der besetzten Halbinsel.

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          Russland hat eine Aufstockung seines Heeres auf der Halbinsel Krim angekündigt. Verteidigungsminister Sergej Schoigu sagte Itar-Tass und anderen russischen Nachrichtenagenturen am Dienstag, der Schritt sei angesichts der Eskalation der Ukraine-Krise und dem Aufmarsch „ausländischer Soldaten“ an der Grenze von besonderer Dringlichkeit.

          Zuvor hatten die Parlamente der Europäischen Union und der Ukraine das seit Jahren verhandelte Assoziierungsabkommen angenommen. Russland hat die Krim trotz des Widerstandes der Regierung in Kiew in die Russische Föderation eingegliedert.

          Bei der Kommunalwahl auf der annektierten Halbinsel gewann die Kremlpartei Einiges Russland laut offiziellem Ergebnis 70 der 75 Parlamentssitze. Wie die örtlichen Wahlbehörden am Dienstag mitteilten, gingen die verbleibenden fünf Mandate an die ultranationalistische Liberaldemokratische Partei (LDPR). In der Hafenstadt Sewastopol, Stützpunkt der russischen Schwarzmeerflotte, errang Einiges Russland 22 von 24 Sitzen, die LDPR die beiden übrigen. Alle weiteren Parteien scheiterten an der Fünfprozenthürde.

          Die Beteiligung an der Wahl vom Sonntag bezifferten die Behörden auf 53,61 Prozent. Anführer der Minderheit der Krimtataren hatten zum Boykott der Wahl aufgerufen, die Ukraine und der Westen bezeichneten die Wahl in dem annektierten Gebiet als illegal.

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