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Russischer Atomkonzern : Warum Europa weiterhin mit Rosatom kooperiert

Das Kontrollzentrum des ungarischen Atomkraftwerks Paks, aufgenommen am 25. Juni 2019. Das Atomkraftwerk soll von Rosatom um zwei Reaktorblöcke erweitert werden. Bild: Bloomberg/Getty Images

Sanktionen gegen Russlands Atomindustrie sind nicht mehrheitsfähig. Länder wie Frankreich oder Ungarn arbeiten weiter mit dem russischen Staatskonzern zusammen.

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          Das europäische Einfuhrverbot gegen russische Steinkohle, das Anfang April beschlossen wurde, ging noch glatt über die Bühne. Um ein Ölembargo ringen die EU-Mitgliedstaaten hingegen schon seit Wochen. Danach müssten noch zwei weitere Schritte folgen, um die Energieabhängigkeit von Russland zu beenden: ein Stopp von Erdgas-Importen – und das Ende der zivilen nuklearen Zusammenarbeit.

          Christian Geinitz
          Wirtschaftskorrespondent in Berlin
          Thomas Gutschker
          Politischer Korrespondent für die Europäische Union, die Nato und die Benelux-Länder mit Sitz in Brüssel.
          Stephan Löwenstein
          Politischer Korrespondent mit Sitz in Wien.
          Michaela Wiegel
          Politische Korrespondentin mit Sitz in Paris.

          Bei beiden Themen geht es ans Eingemachte, wobei die nukleare Zusammenarbeit öffentlich kaum ein Thema ist. Dass sie bisher nicht gekappt worden ist, zeigt, wie eng die atomaren Verflechtungen sind.

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