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F.A.Z. exklusiv : Bono: Es gab nie einen besseren Ort als Europa

  • Aktualisiert am

Sänger Bono (2.v.l.), Gitarrist The Edge (r.), Adam Clayton (l.) und Larry Mullan Jr. geben mit ihrer Band U2 im Juli 2017 in London ein Konzert. Bild: dpa

U2-Leadsänger Bono wendet sich in einem Gastbeitrag für die F.A.Z. gegen Nationalisten – und fordert mehr Begeisterung für die EU. Europa müsse „von einem Gedanken zu einem Gefühl werden“, schreibt er.

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          Bono, der Sänger der irischen Rockgruppe U2, fordert, sich mit Herzblut für die Europäische Union einzusetzen. „Diese Idee von Europa verdient es, dass Lieder darüber geschrieben und leuchtend blaue Flaggen dafür geschwenkt werden“, schreibt Bono in einem Beitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z., Dienstagsausgabe). Um in den gegenwärtigen Schwierigkeiten bestehen zu können, müsse Europa „von einem Gedanken zu einem Gefühl werden“.

          Europa sei den Menschen heute schwer zu vermitteln, „obwohl es nie einen besseren Ort gegeben hat, um auf die Welt zu kommen, als Europa während der vergangenen 50 Jahre“. Die Europäer seien gesünder, besser ausgebildet und besser vor der Willkür großer Unternehmen geschützt als die Menschen in jeder anderen Weltgegend, schreibt der Rockstar, der sich seit Jahren in der Entwicklungshilfe engagiert.

          Doch diese Errungenschaften seien in Gefahr, weil Nationalisten den Respekt für jene Vielfalt des Kontinents in Frage stellten, die Voraussetzung für das ganze europäische System sei. Das sei ein Weg in eine Vergangenheit, deren tödlichen Tribut jene Generation erfahren habe, die den Weltkrieg überstanden habe. Europäischer Patriotismus bestehe in einander ergänzenden Identitäten – „irisch und europäisch, deutsch und europäisch, nicht Entweder-Oder“.

          Den vollständigen Gastbeitrag von U2-Sänger Bono lesen Sie ab 20 Uhr im E-Paper oder am Dienstag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

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