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Kampf gegen IS : Türkei erklärt Militäreinsatz in Nordsyrien für beendet

  • Aktualisiert am

Ein türkischer Soldat an der Grenze zu Syrien im Südosten der Türkei Bild: dpa

Seit acht Monaten lief die Operation „Schutzschild Euphrat“. Nun zieht sich das türkische Militär aus dem Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat zurück.

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          Die Türkei hat ihre Militäroffensive im Norden Syriens für beendet erklärt. Ministerpräsident Binali Yildirim sagte am Mittwoch in einem Interview mit dem Sender NTV, die Operation „Schutzschild Euphrat“ sei erfolgreich abgeschlossen worden. Türkische Streitkräfte waren im August in das Nachbarland vorgerückt, um dort mit verbündeten syrischen Rebellen gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) vorzugehen. Zudem sollte der Einsatz verhindern, dass die Kurden in der Region weitere Gebiete erobern.

          Türkische Armee und Rebellen verdrängten den IS aus mehreren Städten im Grenzgebiet. Mit der Eroberung der Grenzstadt Dscharablus und anderer Orten erzielten sie zunächst rasche Erfolge, doch geriet die Offensive vor al-Bab ins Stocken. Nach wochenlangen Kämpfen drangen die türkischen Soldaten mit Unterstützung syrischer Rebellen schließlich im Februar in die letzte IS-Hochburg in der Provinz Aleppo ein.

          Kämpfe zwischen den von den Türken unterstützten Rebellen und der kurdischen YPG-Miliz haben zu Spannungen zwischen den Nato-Partnern Vereinigten Staaten und Türkei geführt. Die türkische Regierung geht auch im eigenen Land gegen kurdische Separatisten vor, die sie für zahlreiche Anschläge verantwortlich macht.

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