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Nach Referendum in Türkei : Trump gratuliert Erdogan

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Gratulierte dem türkischen Präsidenten Erdogan zum Ausgang des Verfassungsreferendums: Donald Trump (hier auf einer Aufnahme von Ende Januar bei einem Telefonat mit dem russischen Präsidenten Putin) Bild: Reuters

In Europa wird der Ausgang des türkischen Referendums mit Sorge verfolgt – beim amerikanischen Präsidenten eher nicht. Per Telefon übermittelt Donald Trump Erdogan seine Glückwünsche.

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          Der amerikanische Präsident Donald Trump hat dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan zum Ausgang des Verfassungsreferendums gratuliert. Trump habe dem türkischen Präsidenten am Montag telefonisch Glückwünsche überbracht, teilte das Weiße Haus am Montagabend (Ortszeit) mit.
          Trumps Sprecher Spicer hatte sich am Nachmittag noch zurückhaltend zum Ausgang des Referendums geäußert. „Es gibt eine internationale Kommission, die das untersucht und in zehn bis zwölf Tagen ihren Bericht veröffentlichen wird. Wir werden warten und sie ihren Job machen lassen“, sagte er mit Blick auf die OSZE-Kommission.

          Das Außenministerium forderte die Regierung und Präsident Erdogan auf, die grundlegenden Rechte und Freiheiten aller Bürger zu achten. Dabei dürfe es nicht darauf ankommen, wie diese am 15. April abgestimmt hätten, hieß es in einem Statement des Sprechers Mark Toner. Auch er nahm Bezug auf die ersten Erkenntnisse von OSZE-Wahlbeobachtern, die Unregelmäßigkeiten sowohl im Wahlkampf als auch am Abstimmungstag gesehen hätten. Es müsse nun der endgültige Bericht der OSZE-Kommission abgewartet werden.

          Türkei : Erdogan von Kritik der Wahlbeobachter unbeeindruckt

          Nach dem vorläufigen Endergebnis der Wahlkommission stimmten 51,4 Prozent für die Verfassungsreform und die damit verbundene Einführung eines Präsidialsystems. Die Wahlbeteiligung betrug nach Regierungsangaben mehr als 85 Prozent.

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