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Kämpfe in Ostanatolien : Türkei verkündet Sieg gegen PKK in Cizre

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Ein Einwohner der ostanatolischen Stadt Diyarbakir steht am 3. Februar vor zerstörten Häusern. Zuvor hatten sich dort Kämpfer der kurdischen PKK und türkische Sicherheitskräfte Gefechte geliefert. In der Stadt Cizre erklärte die türkische Regierung ihre Offensive für beendet. Bild: dpa

Nach über Wochen dauernden Gefechten vermeldet die türkische Regierung einen militärischen Erfolg gegen die kurdischen Kämpfer der PKK. Der Einsatz in der umkämpften Stadt Cizre sei beendet. Doch die Zivilbevölkerung zahlt einen hohen Preis für diesen Sieg.

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          Die türkische Regierung hat eine zweimonatige Militäraktion gegen die Rebellen der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) in der südostanatolischen Stadt Cizre für beendet erklärt. Der Einsatz sei „sehr erfolgreich“ gewesen, sagte Innenminister Efkan Ala am Donnerstag nach einem Bericht der offiziellen Nachrichtenagentur Anadolu. Die Ausgangssperre in Cizre bleibe allerdings bis auf weiteres in Kraft.

          In Cizre hatten sich Soldaten und Polizisten seit Dezember verbissene Häuserkämpfe mit PKK-Anhängern geliefert. Dabei wurden auch schwere Waffen eingesetzt und ganze Straßenzüge zerstört.

          Die Kurdenpartei HDP wirft der Regierung vor, in Cizre ein Massaker an rund 60 Menschen verübt zu haben, die in einem Keller Schutz vor den Kämpfen suchten. Die Regierung weist die Vorwürfe zurück. In anderen Städten des kurdischen Südostens wird weiter gekämpft.

          Die Gefechte waren entflammt, nachdem die PKK in einigen Städten einseitig Autonomiegebiete ausgerufen und diese mit Straßengräben und Barrikaden gegen die Sicherheitskräfte verteidigt hatte.

          Laut HDP wurden allein in Cizre seit Mitte Dezember 80 Zivilisten getötet; die Gesamtbilanz für das Kurdengebiet liegt demnach bei 211 zivilen Opfern. Nach Angaben der Regierung wurden mehrere hundert PKK-Kämpfer bei den Gefechten getötet.

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          Anadolu zufolge machte die Polizei militante Kurden für die Attacken verantwortlich. Die beiden Zeitungen hatten in der Vergangenheit die Militäroffensive der islamisch-konservativen Regierung von Präsident Recep Tayyip Erdogan gegen die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) im Südosten des Landes offen unterstützt.

           

           

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