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Bilanz als Bürgermeister : Was kann Michael Bloomberg?

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Vor mehr als 14 Jahren: Bloomberg am 1. Januar 2006 vor seiner zweiten Amtseinführung als New Yorker Bürgermeister Bild: AP

Im Wettstreit um die demokratische Präsidentschaftskandidatur muss Bloomberg für rassistische Polizeitaktiken in New York Abbitte leisten. Doch auf seine Amtszeit als Bürgermeister ist er stolz. Zu Recht?

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          „Es ist völlig außer Kontrolle geraten!“ Mit diesen entschuldigenden Worten parierte Michael Bloomberg am Mittwoch die Angriffe seiner Konkurrenten um die demokratische Präsidentschaftskandidatur, mit denen er sich in einer Fernsehdebatte erstmals auf einer Bühne maß. Es ging um die Taktik des „Stop and Frisk“, welche die New Yorker Polizei zu Bloombergs Zeiten als Bürgermeister offensiv angewandt hatte.

          Kurz bevor Bloomberg seine Kandidatur erklärt hatte, hatte er bereits für die anlasslosen Polizeikontrollen auf der Straße um Verzeihung gebeten. In seinen zwölf Amtsjahren seit 2002 hatten Polizisten vor allem Schwarze und Latinos herausgegriffen und gefilzt; die weitaus meisten hatten keine Straftat begangen. „Wir haben zu viele angehalten“, bekräftigte Bloomberg nun. Er habe den Fehler noch in seiner Amtszeit eingesehen.

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