https://www.faz.net/-gpf-9hvgc

Wegen Wahleinmischung : Vereinigte Staaten verhängen Sanktionen gegen Russland

  • Aktualisiert am

Der amerikanische Finanzminister Steve Mnuchin Bild: AP

Als Reaktion auf „die anhaltenden bösartigen Aktivitäten Russlands“ verhängt Amerika Sanktionen gegen Russland. Dabei nennt Washington gleich eine ganze Reihe von Gründen für die Maßnahmen.

          Die Vereinigten Saaten haben Sanktionen gegen mehrere Mitarbeiter des russischen Geheimdienstes GRU und mehrere Unternehmen in Russland verhängt. Das amerikanische Finanzministerium führte am Dienstag in Washington eine Reihe von Gründen für die Strafmaßnahmen an: die russischen Manipulationsversuche im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf 2016, einen Hacker-Angriff auf die Welt-Doping-Agentur, den Giftanschlag auf den früheren Agenten Sergej Skripal in Großbritannien sowie anhaltende Versuche russischer Troll-Fabriken zur Manipulation der öffentlichen Meinung in Amerika.

          Ziel der Sanktionen sei „Abschreckung und Verteidigung“ angesichts der „anhaltenden bösartigen Aktivitäten von Russland, seinen Vertretern und seinen Geheimdiensten“, erklärte der amerikanische Finanzminister Steven Mnuchin. Die Vereinigten Staaten würden in diesem Bereich weiter mit ihren internationalen Verbündeten und Partnern zusammenarbeiten.

          Die neuen Strafmaßnahmen treffen mehrere GRU-Mitarbeiter, die an russischen Manipulationsversuchen im Präsidentschaftswahlkampf 2016 und auf den Hackerangriff auf die Weltdopingagentur beteiligt gewesen sein sollen. Zwei GRU-Agenten wurden wegen ihrer mutmaßlichen Rolle beim Giftanschlag auf den Ex-Agenten Sergej Skripal in Großbritannien mit Sanktionen belegt. Strafmaßnahmen wurden zudem gegen zwei GRU-Mitarbeiter und drei russische Unternehmen verhängt, die Verbindungen zu Troll-Fabriken zur Manipulation der öffentlichen Meinung in den Vereinigten Staaten haben sollen.

          Weitere Themen

          SPD will „Klimaprämie“ einführen

          Diskussion um CO2 : SPD will „Klimaprämie“ einführen

          Wer weniger CO2 verbraucht, soll nach Willen der Sozialdemokraten künftig belohnt werden, sagt die kommissarische Partei-Chefin Dreyer nach der Sitzung des Klimakabinetts. Insbesondere Geringverdiener sollen dadurch entlastet werden.

          Trump: „Wofür haben Sie den Preis bekommen?“ Video-Seite öffnen

          Friedensnobelpreisträgerin : Trump: „Wofür haben Sie den Preis bekommen?“

          Auf diesen Termin im Weißen Haus hat sich der amerikanische Präsidenten Donald Trump offenbar nicht besonders gut vorbereitet. Als die Friedensnobelpreisträgerin Nadia Murad dem Präsidenten berichtet, dass ihre Mutter und ihre sechs Brüder umgebracht wurden, fragt Trump erstaunt: Wo sind sie jetzt?

          Topmeldungen

          Der britische Öltanker Stena Impero wurde von den iranischen Revolutionsgarden beim Durchfahren der Straße von Hormuz beschlagnahmt.

          Nach Festsetzen von Tanker : Krise am Persischen Golf spitzt sich zu

          In der Straße von Hormus überschlagen sich die Ereignisse: Iran stoppt zwei britische Tanker, einer wird noch immer von Teheran festgehalten. Die Regierung in London droht mit Konsequenzen – und Washington schickt Verstärkung nach Saudi-Arabien.
          Die kommissarische Partei-Vorsitzende Malu Dreyer

          Diskussion um CO2 : SPD will „Klimaprämie“ einführen

          Wer weniger CO2 verbraucht, soll nach Willen der Sozialdemokraten künftig belohnt werden, sagt die kommissarische Partei-Chefin Dreyer nach der Sitzung des Klimakabinetts. Insbesondere Geringverdiener sollen dadurch entlastet werden.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.