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Wegen Hurrikan „Irma“ : Trump mahnt Kongress zu schneller Steuerreform

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Der amerikanische Präsident Donald Trump am 6. September 2017 auf dem Weg nach Nord-Dakota, um dort für seinen Steuerreformplan zu werben. Bild: AP

Wegen der zu erwartenden Hurrikanschäden drängt der amerikanische Präsident auf ein schnelles Handeln: Es geht um riesige Summen.

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          Der amerikanische Präsident Donald Trump drängt den Kongress angesichts der drohenden Verwüstungen durch den Hurrikan „Irma“ zu einer schnelleren Umsetzung der geplanten Steuerreform. „Ich wollte die Beschleunigung ohnehin, aber jetzt brauchen wir sie noch mehr“, sagte der Präsident am Samstag zu Beginn eines Kabinetts-Treffens bei Camp David. Das Weiße Haus veröffentlichte ein Video mit seinen Bemerkungen. Trump hatte den von seiner republikanischen Partei dominierten Kongress erst am Freitag über den Kurznachrichtendienst Twitter aufgefordert, auf die Tube zu drücken.

          Die Regierung will etwa den Unternehmenssteuersatz – der weltweit einen der höchsten ist – senken. Im Gegenzug sollen Firmen weniger Möglichkeiten bekommen, ihre zu versteuernden Gewinne kleinzurechnen. Geplant ist auch, dass Konzerne ihre im Ausland erzielten Gewinne in die Vereinigten Staaten überweisen können, ohne dass sie zusätzlich belastet werden. Die Republikaner sind bisher in wichtigen Punkten uneins. Auch die Demokraten muss Trump von dem Projekt noch überzeugen. Sie verlangen Entlastungen für die Mittelschicht und lehnen Erleichterungen für Wohlhabende ab.

          Die Furcht vor dem Wirbelsturm „Irma“ hat in Florida eine Massenflucht ausgelöst. Die Behörden in dem als Touristen- und Rentnerparadies bekannten Bundesstaats forderten 6,3 Millionen der rund 20 Millionen Einwohner auf, die Gefahrenzonen zu verlassen. Es wird damit gerechnet, dass der Jahrhundertsturm am Sonntagmorgen zuerst auf die Inselkette der Florida Keys trifft

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