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Wegen Einreise-Urteil : Herzkrankes Baby kann nun doch operiert werden

  • Aktualisiert am

New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo freut sich über den Spruch des Richters aus Seattle (Archivbild). Bild: EPA

Ein Richter hebt den Einreisestopp aus sieben muslimischen Ländern auf. Einer kleinen Herzpatientin aus Iran könnte er damit das Leben retten.

          Nach der Aufhebung des Einreisestopps für Menschen aus Iran darf ein kleines Baby nun doch für eine lebenswichtige Operation in die Vereinigten Staaten reisen. Die vier Monate alte Fatemeh Reshad und ihre Familie hätten Reisedokumente erhalten, teilte der Gouverneur von New York, Andrew Cuomo, am Freitag (Ortszeit) mit. Renommierte Herzspezialisten des New Yorker Krankenhauses Mount Sinai würden das Mädchen kostenlos operieren, andere Sponsoren kämen für die Reise- und Übernachtungskosten auf. Zuvor war der iranischen Familie, die Verwandte im Bundesstaat Oregon hat, die Einreise verweigert worden.

          „Bizarrerweise würde das Einreiseverbot dieses Kind davon abhalten, medizinische Versorgung zu erhalten, und er bedroht sein Leben“, hieß es in der Mitteilung weiter. „Das widerspricht allem, an das wir als Amerikaner und als Mitglieder der Menschheit glauben, auf abstoßende Weise.“

          Cuomo kritisierte den von der neuen US-Regierung unter Präsident Donald Trump verhängten Einreisestopp scharf. „Während Washington versucht, Amerikas goldene Tür zu schließen und die Fackel der Freiheitsstatue auszulöschen, wird New York den Idealen treu bleiben, auf denen diese Nation gebaut ist“, betonte der Gouverneur.

          Ein Bundesrichter hatte zuvor die von Trump verfügte Einreisesperre für Flüchtlinge und Menschen aus sieben islamischen Ländern, darunter Iran, vorläufig gestoppt.

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