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Trump unterstellt Doping : Hillary Clinton soll zum Drogen-Test

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Präsidentschaftskandidat Trump: Vor dem nächsten Fernseh-Duell soll seine Konkurrentin zum Drogen-Test. Bild: AP

Beim letzten Rededuell soll Hillary Clinton auf Drogen gewesen sein. Das sagt zumindest ihr Konkurrent Donald Trump. Er fordert einen „Anti-Doping-Test“ vor der nächsten TV-Debatte.

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          Angesichts abstürzender Umfrageergebnisse verschärft der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump seine Angriffe auf seine Rivalin Hillary Clinton. Bei einem Wahlkampfauftritt in Portsmouth (New Hampshire) warf Trump den Medien am Samstag vor, mit „falschen Anschuldigungen und unverhohlenen Lügen“ die Wahlen zu „manipulieren“, um Clintons Sieg sicherzustellen. Seine Anhänger rief er dazu auf, dies nicht zuzulassen. „Entweder gewinnen wir diese Wahl oder wir verlieren dieses Land“, sagte er.

          „Ich glaube fest daran, dass dies unsere letzte Chance ist,“ rief der umstrittene Milliardär aus. „Das wird nicht noch einmal geschehen“. Vier Tage vor ihrem dritten und letzten Fernsehduell warf Trump seiner Rivalin zudem vor, sich bei der vorherigen Debatte mit Medikamenten aufgeputscht zu haben. „Ich weiß nicht, was mit ihr los ist. Zu Beginn unserer letzten Debatten war sie völlig aufgedreht“, behauptete er. Dann sei ihr die Puste völlig ausgegangen. „Warum machen wir nicht einen Drogentest?“ fragte der republikanische Präsidentschaftskandidat.

          Immer neue Belästigungs-Anschuldigungen

          Angesichts immer neuer Vorwürfe von Frauen, er habe sie sexuell belästigt, setzt der 70-jährige Immobilienmilliardär zur Gegenwehr an. Seinen Anhängern gegenüber inszenierte er sich bereits am Freitag als Opfer einer Medienverschwörung und einer Schmutzkampagne, hinter der Clintons Lager stehe. Die Vorwürfe wies er als „Lügen“ zurück.

          In einer ersten Reaktion auf Trumps neuerliche Anschuldigungen warf Clintons Wahlkampfmanager dem populistischen Milliardär vor, das Vertrauen in die Rechtmäßigkeit der Wahl am 8. November zerstören zu wollen. „Wahlkampagnen müssen hart ausgefochten und Wahlsiege hart erkämpft werden, aber die Basis des amerikanischen Wahlsystems ist, dass es frei, fair und für alle offen ist“, erklärte er.

          Der amtierende amerikanische Präsident Barack Obama hatte Trump bereits am Freitag vorgeworfen, andere des Betrugs und der Manipulation zu bezichtigen, statt seine eigenen Fehler für seine verheerende Kampagne verantwortlich zu machen. „Du beginnst nicht über den Schiedsrichter zu klagen, noch bevor das Spiel überhaupt begonnen hat. Du machst einfach dein Spiel“, sagte er bei einem Wahlkampfauftritt für Clinton.

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