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Wahlkampf in Amerika : Obama lästert über Trump

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Barack Obama: Ich würde wiedergewählt Bild: AP

Dürfte er noch einmal antreten, würde er die Wahl gewinnen, davon ist Barack Obama überzeugt. Trotz der derzeitigen Umfrageergebnisse glaubt Obama nicht , dass Donald Trump sein Nachfolger werden kann.

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          Der amerikanische Präsident Barack Obama ist überzeugt davon, dass er wiedergewählt würde, könnte und würde er 2016 noch einmal für das höchste Amt kandidieren. Auf eine entsprechende Frage antwortete er in einem am Sonntagabend (Ortszeit) ausgestrahlten Interview des Senders CBS kurz mit einem „Ja“.

          Sein Ausscheiden aus dem Amt Anfang 2017 nannte der Demokrat „bittersüß“. Zum einen werde er stolz auf die Errungenschaften seiner dann achtjährigen Amtszeit sein. Zum anderen gebe es aber den Drang, noch etwas mehr zu tun. Insgesamt, so glaubt er, werde er bei seinem Amtsende denken, dass es Zeit sei zu gehen. „Niemand ist unverzichtbar“, sagte Obama.

          Die nächsten Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten finden am 8. November 2016 statt. Der Nachfolger oder die Nachfolgerin tritt das Amt im Januar 2017 an. Die Zeit im Weißen Haus ist jeweils auf acht Jahre begrenzt. Im momentanen Vorwahlkampf ist Hillary Clinton Umfragen zufolge die klare Anwärterin auf die demokratische Spitzenkandidatur, bei den Republikanern führt der Multimilliardär Donald Trump.

          Dass Trump nach der Wahl tatsächlich das Rennen um das Weiße Haus gewinnen könnte, glaubt Obama nicht. „Er weiß, wie man Aufmerksamkeit auf sich zieht“, sagte Obama über den Immobilien-Milliardär. Trump sei der „klassische Reality-TV-Charakter und zu diesem frühen Zweitpunkt ist es nicht verwunderlich, dass er viel Aufmerksamkeit bekommt“, sagte Obama in der Sendung „60 Minutes“. „Ich denke nicht, dass er letztlich Präsident wird“, zeigte sich Obama jedoch überzeugt.

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