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Wahlkampf der Demokraten : Auch Kamala Harris unterstützt nun Joe Biden

  • Aktualisiert am

Joe Biden und Kamala Harris beim zweiten Fernsehduell der Demokraten am 31. Juli 2019 in Detroit Bild: Reuters

Nach dem Multimilliardär Michael Bloomberg spricht sich auch die frühere demokratische Präsidentschaftsbewerberin Kamala Harris für Joe Biden aus. Vor den nächsten Vorwahlen am Dienstag bedeutet das für Biden einen weiteren Schub.

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          Die frühere demokratische Präsidentschaftsbewerberin, Kamala Harris, hat wie andere ehemalige Mitstreiter dem früheren amerikanischen Vizepräsidenten Joe Biden ihre Unterstützung ausgesprochen. Harris erklärte am Sonntag, es gebe niemand Besseren als Biden, um das Land durch turbulente Zeiten zu steuern und Wahrheit, Ehre und Anstand im Oval Office wiederherzustellen. Biden sei gutmütig, fürsorglich und höre dem amerikanischen Volk zu, sagte die afroamerikanische Politikerin.

          Damit bekommt Biden kurz vor der nächsten größeren Runde an Vorwahlen abermals einen Schub. Am Dienstag stehen in den Bundesstaaten Idaho, Michigan, Mississippi, Missouri, North Dakota und Washington Vorwahlen an, bei denen Demokraten und Republikaner darüber abstimmen, wen sie für den besten Präsidentschaftskandidaten ihrer Partei halten. In mehreren Staaten davon spielen afroamerikanische Wähler eine große Rolle.

          Bei den Demokraten ist das Bewerberfeld dramatisch zusammengeschrumpft. Diverse moderate Anwärter stiegen in den vergangenen Tagen aus dem Rennen aus und sprachen sich für den ebenfalls gemäßigten Biden als Präsidentschaftskandidat ihrer Partei aus. Die Demokraten-Vorwahl ist nun ein Zweikampf zwischen Biden und dem linken Senator Bernie Sanders. Zuletzt hatte sich vor wenigen Tagen die linke Senatorin Elizabeth Warren aus dem Wettbewerb zurückgezogen. Sie ließ bislang aber ausdrücklich offen, ob sie ihren Anhängern empfehlen will, für Sanders oder Biden zu stimmen.

          Sanders sagte am Sonntag dem Sender CNN, er würde sich Warrens Unterstützung wünschen. Der 78-Jährige gab sich zugleich selbstbewusst und erklärte, er sehe sich selbst als den stärksten Bewerber, um Amtsinhaber Donald Trump bei der Präsidentschaftswahl im November zu besiegen. Sanders stellte allerdings klar, er werde Biden unterstützen, wenn dieser als Kandidat nominiert werde – und Biden werde ihn im Fall eines Sieges unterstützen. Oberstes Ziel sei es, Trump zu schlagen.

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