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Wahl in Amerika : Der erste Sieg geht an Clinton

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Überschaubar: In Dixville Notch werden acht Stimmen abgegeben Bild: dpa

Die erste Entscheidung der amerikanischen Präsidentenwahl ist gefallen: Hillary Clinton hat die Abstimmung in Dixville Notch gegen ihren republikanischen Herausforderer Donald Trump gewonnen.

          Das winzige Dorf Dixville Notch im Nordosten der Vereinigten Staaten hat den Wahltag in Amerika eingeläutet. Kurz nach Mitternacht Ortszeit fand in dem Ort im Neuenglandstaat New Hampshire die Präsidentenwahl statt. In dem Skiort nahe der kanadischen Grenze gibt es nur acht Wahlberechtigte, so dass gleich nach der Stimmabgabe ausgezählt wird. Dabei entfielen vier Stimmen auf die frühere Außenministerin Hillary Clinton, zwei Stimmen auf den Immobilienmilliardär Donald Trump und eine Stimme auf den Drittkandidaten Gary Johnson. Ein achter Wähler war offenbar mit dem Angebot unzufrieden und schrieb den Namen des früheren republikanischen Kandidaten Mitt Romney auf den Wahlzettel.

          Dixville Notch in den White Mountains nahe der Grenze zu Kanada gibt seit 1960 traditionell den Auftakt zum Wahltag bei der Präsidentenwahl, wird aber eher als Kuriosum und nicht als Leitwert für den Rest der Nation gesehen. Der volle Start in den Wahltag wird ab 6 Uhr Ortszeit (12 Uhr MEZ) folgen, wenn in mehreren Staaten im Ostteil der Vereinigten Staaten flächendeckend die Wahllokale öffnen.

          Seit den 60er Jahren hat in Dixville Notch übrigens fast immer der republikanische Kandidat die Mehrheit der Stimmen erhalten. Im Jahr 2008 gelang es jedoch dem scheidenden Präsidenten Barack Obama, das Dorf mehrheitlich für sich zu gewinnen. Vor vier Jahren gab es in der Ortschaft ein Patt zwischen Obama und seinem Rivalen Romney.

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