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Clintons Wirtschaftsplan : Mehr Sanders wagen

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Hillary Clinton stellt in Raleigh ihren Wirtschaftsplan für den anstehenden Wahlkampf vor. Bild: AP

Hillary Clinton hat ihr Wirtschaftsprogramm für den Wahlkampf gegen Donald Trump vorgestellt. Dabei macht sie klare Zugeständnisse an ihren parteiinternen Konkurrenten Bernie Sanders.

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          Die amerikanische Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton hat angekündigt, im Falle eines Wahlsiegs als Teil ihrer Wirtschaftsagenda Steuerschlupflöcher abzuschaffen. „Lasst uns sicherstellen, dass die Wall Street, Konzerne und die Super-Reichen ihren fairen Anteil an Steuern bezahlen“, sagte die Demokratin am Mittwoch in Raleigh im Bundesstaat North Carolina. Sollte der Kongress keine Reformen zur Abschaffung der Erleichterungen beschließen, werde sie das Finanzministerium damit beauftragen.

          Die Änderung der Abgabenvorschriften sei Teil ihres Fünf-Punkte-Plans zur Ankurbelung der Konjunktur. Dieser sehe außerdem umfangreiche Infrastruktur-Investitionen vor sowie Anreize für Firmen zur Gewinnbeteiligung ihrer Angestellten und die Einführung familienfreundlichere Arbeitsbedingungen. Außerdem soll die Ausbildung an Universitäten und Colleges bezahlbarer werden.

          Mehr Sanders

          Clinton ging darüber hinaus auf Forderungen ein, die vor allem Anhängern ihres parteiinternen Rivalen Bernie Sanders wichtig sind. Sie kündigte an, sich einzusetzen für eine Erhöhung des Mindestlohns und eine Stärkung der Rechte von Gewerkschaften. Internationale Handelsabkommen, die amerikanischen Arbeitern schadeten, werde sie ablehnen.

          Senator Sanders hatte der ehemaligen Außenministerin überraschend lange die Präsidentschaftskandidatur streitig gemacht. Erst kurz vor Ende der Vorwahlen sicherte sich Clinton die nötige Stimmenmehrheit. Im Juli soll sie offiziell nominiert werden. Bei den Republikanern schnitt der Milliardär Donald Trump im Vorwahlkampf am besten ab. Die eigentliche Präsidentenwahl ist im November.

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