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Amerikas Gesundheitskrise : Corona wäre ohne Trump schlimm genug

  • -Aktualisiert am

Ein Totengräber auf einem New Yorker Friedhof sieht zu, wie Leichname nicht in Leichenwagen, sondern in einem großen Kühllaster antransportiert werden. Bild: AP

Vor 9/11 versagten die Geheimdienste, diesmal die Seuchenschutzbehörde: Zu lange war das Land blind für die Covid-19-Gefahren. Das wäre auch ohne den Egomanen im Weißen Haus bitter geworden.

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          Die Pandemie hätte die Vereinigten Staaten auch ohne Donald Trump schwer getroffen. Dass sich das Coronavirus über Wochen ungehindert in Amerika ausbreiten konnte, lag vor allem an dem Mangel an Testmöglichkeiten. Nachdem China Ende Januar verspätet die Mensch-zu-Mensch-Übertragung bestätigt hatte, kam es im Center for Disease Control in Atlanta zu einer Kette von Fehlentscheidungen, die auch jede andere Regierung in Washington bloßgestellt hätte.

          Die Seuchenschutzbehörde entwickelte ein kompliziertes Testverfahren, dessen Reagenzien sie zudem selbst herstellen wollte. Dabei wurde in den eigenen Einrichtungen gegen Vorschriften verstoßen, so dass es zu einer Kontaminierung einer chemischen Testkomponente kam. Wochen gingen ins Land, ehe private Hersteller zum Zuge kamen.

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