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Open-Skies-Abkommen : Der Vertrag, den Amerika kündigen will

Der amerikanische Präsident Donald Trump (rechts) und Russlands Präsident Wladimir Putin (links) am 28. Juni 2019 beim G-20-Gipfel in Osaka, Japan. Bild: AP

Donald Trump reißt ein weiteres Stück Rüstungskontrolle ein: Warum die übrigen Nato-Staaten die Kündigung des Open-Skies-Vertrags verhindern wollen.

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          Aus heiterem Himmel kam die amerikanische Kündigung des Open-Skies-Vertrags nicht, obwohl es so scheinen konnte. Am Freitag voriger Woche teilte die amerikanische Regierung den 33 anderen Vertragsparteien mit, dass sie sich nach Ablauf der Frist von sechs Monaten aus dem Vertrag über den Offenen Himmel zurückziehen will. Der regelt militärische Beobachtungsflüge. Schon im Oktober vorigen Jahres hatte Washington einen solchen Schritt erwogen und die Partner informiert.

          Thomas Gutschker

          Politischer Korrespondent für die Europäische Union, die Nato und die Benelux-Länder mit Sitz in Brüssel.

          In der weiteren Öffentlichkeit bekam das allerdings kaum jemand mit. Die Nato-Staaten wollten Amerika auf diplomatischen Wegen davon abbringen, niemand schlug laut Alarm. Genutzt hat es nichts. Bald könnte der nächste Rüstungskontrollvertrag in Donald Trumps Schredder für multilaterale Abkommen landen.

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