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Trumps Kinder in London : Schaut her, wir sind beim Staatsbesuch

  • Aktualisiert am

Jared Kushner (r.) und Ivanka Trump verfolgen die Begrüßung des Präsidenten im Garten des Buckingham Palastes. Bild: dpa

Mit Donald Trump reisten auch einige seiner Kinder zum Staatsbesuch nach London – und füllten die sozialen Netzwerke anschließend mit Fotos der „magischen Nacht im Buckingham-Palast“. Ihre Teilnahme sorgt auch für Kritik.

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          Der amerikanische Präsident Donald Trump und seine Familie haben ihren Besuch im Buckingham-Palast in den Online-Netzwerken im Internet ausgiebig „gefeiert“. Die Einladung von Königin Elizabeth II. zum Staatsbankett bedeutete für die Trumps einen neuen Höhepunkt in der glamourösen Familiengeschichte – und daran ließen sie die Welt über die Online-Netzwerke natürlich teilhaben.

          Präsidententochter Ivanka Trump verbreitete bei Instagram Fotos von sich und ihrem Mann, Präsidentenberater Jared Kushner, bei der Queen. „Magische Nacht im Buckingham-Palast mit meinem besten Freund“, schrieb sie unter ein Bild, gefolgt von einem Herz-Emoji.

          Über Twitter versendete sie ein Bild, das sie zusammen mit ihrem Mann, ihren Brüdern Donald Junior und Eric, Präsidentengattin Melania und ihrer Halbschwester Tiffany zeigte. Dazu schrieb sie: „Mehr als wundervoll, diesen unvergesslichen Abend mit dieser Crew zu teilen.“ Ivanka Trump folgen bei Instagram 4,8 Millionen Nutzer, bei Twitter sind es 6,5 Millionen.

          Donald Trump Junior präsentierte sich bei Twitter im Smoking. Die „unglaubliche“ Begegnung mit der Queen sei „wahrhaft unvergesslich“, schrieb er. Kaum bescheidener gab sich der Präsident selbst: Er sendete unter anderem ein Foto der Landung seines Helikopters auf dem gepflegten Rasen vor dem Palast.

          Die Trump-Kinder sollen vor rund einem Monat beschlossen haben, ihren Vater zu begleiten. Prinzipiell ist es nicht ungewöhnlich, dass die Familie des Präsidenten auf Auslandsreisen mitkommt, zumal Ivanka Trump und ihr Ehemann Jared Kushner zum Beraterstab von Donald Trump gehören. Kushner nutzte die Reise für ein spontanes Treffen mit EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker und der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini, um über den Nahostfriedensprozess zu sprechen.

          Eric und Donald jr. Trump haben allerdings die Geschäfte ihres Vaters übernommen. Ihre Teilnahme weiche die Trennung zwischen dem Unternehmen und der Regierung weiter auf, kritisieren Beobachter. Auch die hohen Kosten, die unter anderem durch die nötigen Schutzvorkehrungen für die Präsidentenkinder entstehen, sorgten bei manchen für Unmut. Eine offizielle Stellungnahme des Weißen Hauses, warum die beiden sowie ihre Halbschwester Tiffany an der Reise teilnehmen, gab es nicht. 

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