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Michael Cohen : Trumps früherer Anwalt will vor Kongress aussagen

  • Aktualisiert am

Trumps Ex-Anwalt Michael Cohen, hier beim Verlassen des Bundesgerichts in New York, will vor dem amerikanischen Kongress aussagen. Bild: dpa

Er freue sich, eine „vollständige und glaubwürdige Darstellung über das Geschehene“ liefern zu können, so Cohen. Er sei deswegen „überhaupt nicht“ in Sorge, behauptet der amerikanische Präsident.

          Der frühere Anwalt des amerikanischen Präsidenten Donald Trump, Michael Cohen, wird kommenden Monat im Kongress der Vereinigten Staaten aussagen. Cohen werde in einer öffentlichen Sitzung am 7. Februar Rede und Antwort stehen, erklärte das von den amerikanischen Demokraten kontrollierte Aufsichtsgremium im Repräsentantenhaus am Donnerstag. Trumps früherer Anwalt teilte mit, er freue sich auf „das Privileg“ eine „vollständige und glaubwürdige Darstellung über das Geschehene“ liefern zu können.

          Cohen war im Dezember zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Er wurde unter anderem wegen Verstößen gegen die Parteienfinanzierung verurteilt, die er nach Ansicht der Staatsanwaltschaft auf Anweisung Donald Trumps beging.

          Der amerikanische Präsident reagierte gelassen auf die Ankündigung. „Ich mache mir überhaupt keine Sorgen“, sagte Trump Journalisten. Vergangenen Monat hatte er seinen ehemaligen Vertrauten als „Ratte“ beschimpft, die der Bundespolizeibehörde FBI bei deren „Hexenjagd“ helfe.

          Cohen, der lange als Trumps Ausputzer galt, hat mit Russland-Sonderermittler Robert Mueller zusammengearbeitet. Mit seinen Geständnissen hat er seinen früheren Chef in erhebliche Bedrängnis gebracht. Bei der Anhörung könnte es sowohl um die Geschäfte des Familienunternehmens „Trump Organization“, als auch die Verbindungen von Trumps Wahlkampfteam zu Russland im Jahr 2016 gehen.

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