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Russische Cyber-Operation : Trump wirft „New York Times“ Hochverrat vor

  • Aktualisiert am

Donald Trump, Präsident der Vereinigten Staaten, Ende Januar im Weißen Haus Bild: dpa

Die Zeitung berichtet über amerikanische Vorbereitungen, die Cyber-Angriffe auf das russische Stromnetz möglich machen sollen. Der Präsident dementiert via Twitter und bezeichnet Journalisten als Volksfeinde.

          Amerikas Präsident Donald Trump hat der „New York Times“ nach einem Bericht zu mutmaßlichen digitalen amerikanischen Eingriffen in das russische Stromnetz „Hochverrat“ vorgeworfen. „Das ist geradezu Hochverrat einer ehemals großen Zeitung, die so verzweifelt eine Geschichte will, irgendeine Geschichte, auch wenn sie schlecht für unser Land ist“, schrieb Trump am Samstag im Kurzbotschaftendienst Twitter.

          Die Zeitung hatte unter Berufung auf derzeitige und ehemalige Regierungsbeamte berichtet, dass die Vereinigten Staaten Software in das russische Stromnetz und andere Ziele einschleusten. Dies diene zum einen als Warnung und zum anderen dazu, Amerika im Fall eines größeren Konflikts mit Russland zu Cyberangriffen zu befähigen, berichtete das Blatt.

          Der Bericht sei „nicht wahr“, twitterte Trump und bezeichnete die Medien abermals als „korrupt“ und Journalisten als „Feinde des Volkes“. „Ist es zu glauben, dass die scheiternde ’New York Times’ gerade eine Geschichte gebracht hat, wonach die USA Cyberangriffe auf Russland erheblich verstärken“, schrieb Trump. Dies komme „Hochverrat“ gleich.

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