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Auftrag für die Nasa : Trump will Amerikaner auf den Mond schießen

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Donald blickt mit seiner Frau Melania und seinem Sohn Barron im August auf eine Sonnenfinsternis. Bild: EPA

45 Jahre nachdem der bisher letzte Mensch den Mond betreten hat, verkündet Donald Trump seine neuen Pläne für die amerikanische Raumfahrt. Seine Ziele sind hoch und gehen über den Trabanten weit hinaus.

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          Die Vereinigten Staaten wollen die bemannte Raumfahrt zum Mond wieder aufnehmen und diese als Basis für Missionen zum Mars nutzen. Präsident Donald Trump unterzeichnete am Montag eine entsprechende Direktive, mit der dieses Ziel wieder offizielle Politik wird.

          Die amerikanische Weltraumbehörde Nasa wird angewiesen, Astronauten wieder zum Mond und schließlich zum Mars zu schicken. Einen Zeitrahmen oder ein Budget für dieses ambitionierte Ziel nennt die Anordnung nicht.

          Trump unterschrieb die Direktive am 45. Jahrestag der bis dato letzten bemannten Mission zum Mond. An der Seite des Präsidenten stand dabei neben anderen der Astronaut Buzz Aldrin.

          Trump sagte: „Dieses Mal werden wir nicht nur Flaggen aufstellen und unsere Fußabdrücke hinterlassen, sondern wir werden letztlich das Fundament für eine Mars-Mission legen - und, vielleicht, für viele weitere Welten.“ Man beabsichtige langfristige Forschung und Nutzung.

          Die Nasa hatte sich bereits im Mai zu den Plänen einer bemannten Mission für einen für frühestens 2019 angesetzten Flug geäußert und diese für nicht umsetzbar erklärt. Demnach übersteigen Kosten und Risiken den Nutzen einer solchen Mission, berichtete die New York Times.

          Die Regierung unter Barack Obama hatte frühere Pläne von Präsident George W. Bush, zum Mond zurückzukehren, seinerzeit zurückgenommen und den Fokus mehr auf den Mars gelegt.

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