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Vor Nordkorea-Gipfel : Trump schließt Truppenabzug aus Südkorea aus

  • Aktualisiert am

Hanoi bereitet sich auf den Gipfel zwischen Donald Trump und Kim Jong-un vor. Bild: dpa

Der amerikanische Präsident steht unter Druck, beim Gipfel mit Kim Jong-un nächste Woche konkretere Ergebnisse zu erwirken als beim letzten Mal. Die Soldaten aus Südkorea abzuziehen, das komme nicht in Frage.

          Der amerikanische Präsident Donald Trump hat einen Abzug von Truppen der Vereinigten Staaten aus Südkorea als Teil eines Abkommens mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un ausgeschlossen. „Das ist nicht etwas, das auf dem Tisch liegt“, antwortete Trump am Freitag auf die Frage, ob er in Betracht ziehen würde, einige der 28.500 in Südkorea stationierten amerikanischen Soldaten abzuziehen. Er werde sich vor dem Treffen mit Kim kommende Woche in Hanoi nicht in die Karten schauen lassen, fügte der amerikanische Präsident hinzu.

          Der zweite Gipfel der beiden Staatschefs ist am 27. und 28. Februar geplant. Im Juni vergangenen Jahres hatten sie sich erstmals in Singapur getroffen. Trump hob erneut sein gutes Verhältnis zum nordkoreanischen Machthaber hervor. Trump steht allerdings unter Druck, am Ende des Gipfels konkretere Ergebnisse als nach dem ersten Treffen zu präsentieren.

          Unterdessen bereiten sich die Behörden des Gipfelgastgebers Vietnam auf die Ankunft Kims vor, der kommende Woche in Hanoi ankommen soll. Wie die Nachrichtenagentur AFP erfuhr, wird der nordkoreanische Machthaber möglicherweise schon am Montag in Hanoi eintreffen. Bei Besuchen in zwei Provinzen will er sich demnach über die wirtschaftliche Entwicklung des südostasiatischen Landes nach dem Vietnamkrieg informieren.

          „Wir bereiten die Ankunft am Bahnhof von Dong Dang vor, dann geht es mit dem Auto nach Hanoi“, sagte eine Quelle aus dem Umfeld der logistischen Vorbereitungen. Kim wird Berichten zufolge mit dem Zug von Pjöngjang über Peking nach Dong Dang fahren.

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