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Trump äußert sich via Twitter : „Wenn ich nicht wäre, wären wir jetzt im Krieg mit Nordkorea!“

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Der amerikanische Präsident Donald Trump mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un beim Gipfeltreffen in Singapur am 12. Juni Bild: AP

Kim Jong-un hat dem amerikanischen Präsidenten die atomare Abrüstung seines Landes zugesichert. Ob Nordkorea die tatsächlich umsetzt, wurde zuletzt bezweifelt. Doch Trump lobt die Fortschritte – und seinen Anteil an ihnen.

          Der amerikanische Präsident Donald Trump sieht es als sein Verdienst an, dass es noch keinen Krieg mit Nordkorea gibt. „Wenn ich nicht wäre, wären wir jetzt im Krieg mit Nordkorea!“, erklärte Trump am Dienstag im Kurznachrichtendienst Twitter. „Viele gute Gespräche mit Nordkorea – das läuft gut!“, schrieb er. Es habe in acht Monaten keine Raketenabschüsse oder Atomtests gegeben.

          „Ganz Asien ist glücklich“, hieß es weiter in dem Tweet. Die einzigen, die sich über die Annäherung an Nordkorea beklagten, seien die oppositionellen Demokraten und mit ihnen im Verbund die vom amerikanischen Präsidenten als „Fake-News“-Medien geschmähten Zeitungen und Fernsehsender.

          Pompeo reist nach Nordkorea

          Trump war am 12. Juni mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un in Singapur zu einem Gipfeltreffen zusammengekommen. Dabei hatte Kim in die atomare Abrüstung seines Landes eingewilligt. Genauere Definitionen, ein Zeitplan oder Kontrollmaßnahmen wurden jedoch nicht genannt, weshalb die Vereinbarung von vielen Seiten als zu vage kritisiert wurde.

          In den Vereinigten Staaten war die Bereitschaft Nordkoreas, die Vereinbarung des Gipfeltreffens umzusetzen, zuletzt in Frage gestellt worden. Mehrere Medien hatten berichtet, amerikanische Geheimdienste gingen davon aus, dass Nordkorea an mehreren geheimen Orten die Produktion von spaltbarem Material ausbaue.

          Vor diesem Hintergrund reist der amerikanische Außenminister Mike Pompeo am Donnerstag zu einem Treffen mit Kim Jong-un. Es ist der erste Besuch Pompeos in dem abgeschotteten Land seit dem Gipfeltreffen zwischen Präsident Donald Trump und Kim Jong-un am 12. Juni.

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