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Trump lässt Polizei aufrüsten : Amerikanische Polizei darf sich wieder Ausrüstung vom Militär besorgen

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Ab sofort dürfen Polizisten in Amerika wieder schwere Ausrüstung tragen – wie hier eine Tränengaspistole (Archivbild). Bild: Reuters

Mit Granatwerfern und Panzern aus Militärbeständen kann sich die amerikanische Polizei wieder aufrüsten. Eine Bürgerrechtsorganisation kritisiert die Entscheidung des Präsidenten scharf.

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          Nach einer Entscheidung von Präsident Donald Trump darf sich die Polizei in den Vereinigten Staaten wieder schwere Ausrüstung und Waffen beim Militär besorgen. Trump hob am Montag eine Anordnung seines Vorgängers Barack Obama auf, nach der es dem Verteidigungsministerium verboten war, die Polizei mit Granatwerfern, gepanzerten Fahrzeugen, Bajonetten, großkalibrigen Waffen und Munition auszurüsten.

          Hintergrund ist ein Programm des Pentagons, mit dem sich Polizeistationen kostenlos überschüssige militärische Ausrüstung zulegen können. Obama hatte dieses sogenannte Programm 1033 im Jahr 2015 beschränkt, nachdem es wegen des martialischen Auftretens der Sicherheitskräfte bei den Protesten in Ferguson stark in die Kritik geraten war. In der Stadt in Missouri war es nach dem Tod des schwarzen Michael Brown im August 2014 zu heftigen Demonstrationen gekommen, bei denen Polizisten in gepanzerten Fahrzeugen unterwegs waren und schwere Waffen trugen.

          Polizeigewerkschaften forderten bereits seit längerem, den Sicherheitskräften wieder Zugang zu der Ausrüstung zu geben. Trump versprach ihnen während des Wahlkampfes, dem nachzukommen.

          Die Bürgerrechtsorganisation ACLU kritisierte Trumps Entscheidung. Es gebe in Amerika eine „Epidemie“ von Polizeigewalt, hieß es in einer Stellungnahme vom Montag. Es entbehre daher jeder Logik, die Polizei mit Kriegswaffen auszurüsten.

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