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Manchester-Leaks : Trump kündigt Verfolgung undichter Stellen an

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Donald Trump spricht während der Eröffnungszeremonie des neuen Nato-Hauptquartiers in Brüssel. neben ihm steht Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg- Bild: dpa

Aus amerikanischen Regierungsstellen drangen nach dem Terroranschlag von Manchester offenbar Informationen nach außen. Präsident Trump zeigt sich besorgt – und stößt auf dem Nato-Gipfel eine Schweigeminute für die Opfer an.

          Amerikas Präsident Donald Trump hat sich tief besorgt über die Veröffentlichung vertraulicher Informationen aus amerikanischen Regierungsstellen geäußert. Anlass waren offenbar Informationslecks nach dem Terroranschlag von Manchester und heftige Proteste der britischen Regierung deswegen.

          „Diese Leaks sensibler Informationen sind eine ernste Bedrohung unserer nationalen Sicherheit“, sagte Trump am Donnerstag in Brüssel. Er werde das Justizministerium um Ermittlungen bitten. Nötigenfalls würden die Verantwortlichen mit der vollen Härte des Gesetzes verfolgt. „Keine Beziehung ist uns wichtiger als die besondere Beziehung zwischen den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich“, fügte er hinzu.

          Nach dem Attentat von Manchester am Montag hatten amerikanische Medien mehrfach über noch unveröffentlichte Erkenntnisse britischer Behörden berichtet. Laut BBC wird die Polizei von Manchester wegen der undichten Stellen keine Informationen mehr an die Vereinigten Staaten liefern.

          Trump hatte beim Nato-Gipfel eine Schweigeminute für die Opfer der Terrorattacke von Manchester angestoßen. Man stehe an der Seite Großbritanniens, sagte er an die Adresse von Großbritanniens Premierministerin Theresa May. Das Selbstmordattentat bei einem Konzert nannte Amerikas Präsident „eine barbarische und teuflische“ Attacke. Die Täter seien „Verlierer“. Am vergangenen Montagabend hatte ein 22-jähriger bei einem Anschlag auf das Popkonzert der amerikanischen Sängerin Ariana Grande 22 Menschen mit den Tod gerissen, unter ihnen Kinder und Jugendliche.

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