https://www.faz.net/-gpf-9o56n

Mitten im Handelskrieg : Trump kündigt Treffen mit Xi beim G-20-Gipfel an

  • Aktualisiert am

Nach Ihnen: Amerikas Präsident Trump (links) und Chinas Präsident Xi Anfang November 2017 in Peking Bild: AFP

Ein erstes Entgegenkommen nach Wochen harscher Töne. Amerikas Präsident telefoniert mit seinem chinesischen Amtskollegen. Verhandlungsteams beider Länder stehen in den Startlöchern.

          Nach Wochen harscher Töne hat sich Amerikas Präsident Donald Trump im Handelsstreit mit China erstmals wieder entgegenkommend geäußert. Er habe ein „sehr gutes“ Telefonat mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping geführt und werde diesen beim G20-Gipfel in Japan Ende kommender Woche treffen, twitterte Trump am Dienstag. Die Verhandlungsteams beider Länder würden sich bereits davor treffen.

          Der Konflikt zwischen den beiden größten Wirtschaftsmächten schwelt seit längerem und lastet auf der globalen Konjunktur und den Finanzmärkten. Trump wirft der Volksrepublik unter anderem Dumpingpreise, Technologieklau und andere unfaire Handelspraktiken vor. China bestreitet dies.

          Beide Länder haben sich gegenseitig mit hohen Strafzöllen überzogen. Eine Einigung war bereits vor Monaten anvisiert worden, zuletzt hatten sich Misstöne und gegenseitige Vorwürfe aber gehäuft. Trump hat wiederholt erklärt, eine endgültige Einigung könne nur von ihm und Xi bewerkstelligt werden.

          Weitere Themen

          Die da oben

          FAZ Plus Artikel: Populismus : Die da oben

          Populisten geben sich gerne als Männer und Frauen des Volkes. Am Beispiel der AfD kann man jedoch sehen: Kritiker der „Elite“ sind meist elitärer, als ihre Rhetorik vermuten lässt.

          Solidarität in der Flüchtlingsfrage?

          Migrationsgipfel auf Malta : Solidarität in der Flüchtlingsfrage?

          Auf dem Minigipfel auf Malta wird sich zeigen, ob es in der Flüchtlingsfrage eine Lastenteilung in der EU gibt oder ob es beim Widerstreit nationaler Interessen bleibt. Selbst eine Einigung könnte noch viele Probleme offen lassen.

          Topmeldungen

          Passagiere des insolventen Reisekonzerns Thomas Cook am Flughafen von Palma de Mallorca.

          Thomas Cook ist pleite : Was Reisende jetzt wissen müssen

          Die Insolvenz des britischen Reisekonzerns Thomas Cook verunsichert Tausende von Urlaubern. Geht mein Geld verloren? Wie sicher ist das Absicherungsversprechen? Die wichtigsten Fragen und Antworten für Reisende.
          Volkstribun? Der Landesvorsitzende der AfD in Brandenburg, Andreas Kalbitz

          Populismus : Die da oben

          Populisten geben sich gerne als Männer und Frauen des Volkes. Am Beispiel der AfD kann man jedoch sehen: Kritiker der „Elite“ sind meist elitärer, als ihre Rhetorik vermuten lässt.
          Glitzernde Autoshows wollen die Marketingstrategen der Firmen nicht mehr.

          War’s das mit der IAA? : Dilettanten am Steuer

          Wie ruiniert man eine IAA? Man nehme streitende Konzerne, einen Frankfurter Oberbürgermeister und einen hilflosen Verband. Schadenfreude? Ist nicht angebracht. In Deutschland sollten die Alarmglocken schrillen.
          Das Mercedes-Benz Logo auf dem Turm des Hauptbahnhofes in Stuttgart.

          Brandbrief : Daimler-Vorstand rüttelt die Belegschaft wach

          Der Daimler-Vorstand Ole Källenius will mit einem Brandbrief seine Führungskräfte wachrütteln: Daimler will kurzfristig mindestens 4,2 Milliarden Euro einsparen. Die Mitarbeiter sollen selbst Ideen dafür finden.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.