https://www.faz.net/-gpf-90x3s

Trump setzt weiter auf Bannon : „Eine starke und kluge Stimme für Breitbart“

  • Aktualisiert am

Mann im Hintergrund: Stephen Bannon (Archivfoto) Bild: AFP

Seinen Platz im Weißen Haus hat Stephen Bannon verloren. Aber die Wertschätzung des Präsidenten scheint im weiterhin sicher, wie ein Tweet von Trump zeigt.

          Auch wenn Stephen Bannon nicht mehr zu seinen Mitarbeitern im Weißen Haus gehört, hält Donald Trump offenbar noch große Stücke auf ihn. Bannon, der am Freitag seinen letzten Tag als Chefberater des amerikanischen Präsidenten absolviert hat, werde „eine starke und kluge neue Stimme bei Breitbart sein“, twitterte Trump am Samstag. Vielleicht werde das Medium besser als jemals zuvor. Und: „Die ,Fake News' brauchen den Wettbewerb.“

          Bannon war schon vor seiner Tätigkeit für Trump Chef der rechtspopulistischen Webseite „Breitbart News“, nun werde er in leitender Position dorthin zurückkehren, hieß von dem umstrittenen Medium. „Die populistisch-nationalistische Bewegung ist heute deutlich stärker geworden. „,Breitbart' hat einen Chef gewonnen, der den Finger am Puls der Trump-Agenda hat.“ Bannon sagte zu seiner neuen Aufgabe: „Jetzt habe ich die Hände wieder an den Waffen.“

          Dass er nicht mehr direkt für Trump arbeite, bedeute nicht, dass er nicht mehr für ihn kämpfen werde. „Ich verlasse das Weiße Haus und ziehe für Trump gegen seine Widersacher in den Krieg“, hatte er gegenüber „Bloomberg“ gesagt.

          Der 63 Jahre alte Bannon gilt als wichtiger Architekt der Trump-Kampagne und hatte großen Einfluss auf dessen Agenda. Zuletzt war vermutet worden, dass er im internen Machtkampf in Trumps Umfeld gegen liberalere Kräfte unterlegen gewesen sei. Trumps Äußerungen klingen allerdings nicht so, als läge Bannons Abgang ein Gesinnungswandel des Präsidenten zugrunde.

          Weitere Themen

          Mexikanische Nationalgarde fängt Flüchtlinge ab Video-Seite öffnen

          Trumps Druck zeigt Wirkung : Mexikanische Nationalgarde fängt Flüchtlinge ab

          Dramatische Szenen an Mexikos Grenze: Flüchtlinge aus Zentralamerika versuchen, den Rio Bravo zu überqueren und in die Vereinigten Staaten zu kommen, werden aber von mexikanischen Nationalgardisten abgefangen. Der Druck von Präsident Trump hat Wirkung gezeigt: Mexiko will mit fast 15.000 Polizisten und Soldaten an seiner Nordgrenze die ungeregelte Einwanderung nach Nordamerika bremsen.

          Topmeldungen

          Sommer am Wannsee in Berlin

          Liveblog : Knackt Deutschland heute den Hitzerekord?

          40-Grad-Marke könnte heute fallen +++ Wie kann ich mich vor der Hitze schützen? +++ Tiere in hessischen Zoos lässt die Wärme bislang kalt +++ Verfolgen Sie alle Hitze-News im F.A.Z.-Liveblog.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.