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Offizielle Verteidigung : Weißes Haus hält Trump-Gegner für „Abschaum“

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Seine Sprache wird immer aggressiver: Donald Trump am Mittwochabend im Garten des Weißen Hauses. Bild: AFP

In einem Tweet bezeichnet Donald Trump seine innerparteilichen Gegner als „Abschaum“ – und wird dafür nun vom Weißen Haus offiziell verteidigt. Spott zieht Amerikas Präsident auch mit dem Plan einer Grenzmauer in Colorado auf sich.

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          Amerikas Präsident Donald Trump hält seine Gegner für „Abschaum“. Wer gegen den Präsidenten arbeite, „verdient so eine starke Ausdrucksweise“, erklärte Trumps Sprecherin Stephanie Grisham am Donnerstag im Gespräch mit dem konservativen Nachrichtensender Fox News. Der Präsident hatte Republikaner, die ihn ablehnen, am Mittwoch über Twitter als „Abschaum“ bezeichnet – was sogar im Vergleich zu Trumps oft aggressiver Sprache eine neue Eskalation darstellte.

          Auf die Frage, ob Trump die Verwendung des Ausdrucks „Abschaum“ bereue, sagte Grisham: „Die Leute, die gegen ihn sind und die gegen ihn waren und jene, die seit dem Tag seines Amtsantritt gegen ihn arbeiten, sind genau das.“ Es sei „schrecklich“, dass es Leute gebe, die gegen den Präsidenten arbeiteten, obwohl dieser sich um das Wohl des Landes bemühe, sagte sie weiter.

          „Nun, das ist misslich ...“

          Trump war zuletzt wegen der Ukraine-Affäre verstärkt unter Druck geraten. Die Demokraten im Repräsentantenhaus haben deswegen Vorbereitungen für ein Amtsenthebungsverfahren gegen ihn eingeleitet.

          Zudem zog Trump mit seiner Bemerkung, eine Mauer an der Grenze zum Bundesstaat Colorado zu bauen, viel Spott auf sich. Bei einer Rede in der ehemaligen Industriemetropole Pittsburgh im Nordosten der Vereinigten Staaten verkündete er am Dienstag: „Wir bauen eine Mauer an der Grenze zu New Mexico, und wir bauen eine Grenze in Colorado.“ Nur: Colorado hat keine gemeinsame Grenze mit Mexiko.

          Trump hatte bereits im Präsidentschaftswahlkampf 2016 eine Mauer an der Grenze zu Mexiko angekündigt, um illegale Migration einzuschränken. Seitdem gibt es immer wieder politischen Streit über das Projekt.

          „Nun, das ist misslich ... Colorado hat keine Grenze zu Mexiko“, twitterte der Gouverneur von Colorado, Jared Polis, am Dienstagabend. „Wie gut, dass Colorado jetzt einen gratis Ganztagskindergarten anbietet, damit unsere Kinder die Grundzüge der Geografie lernen können.“ Ein Senator der Demokraten für Vermont, Patrick Leahy, twitterte eine markierte Karte der US-Bundesstaaten, um die Lage Colorados zu verdeutlichen. Trump twitterte später, er habe nur Spaß gemacht und andeuten wollen, dass auch die Einwohner von Colorado indirekt von einer Grenzmauer profitieren würden

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