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Wahlkampf in New York : Cruz ist in der Bronx nicht willkommen

  • Aktualisiert am

Der Republikaner Ted Cruz auf Wahlkampftour in der New Yorker Bronx Bild: AP

Wie Donald Trump will auch Ted Cruz eine Mauer bauen und Migranten massenweise abschieben. Diese Haltung bringt ihm bei einem Wahlkampfbesuch in der New Yorker Bronx Ärger ein.

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          Ein Besuch im von Einwanderern geprägten New Yorker Stadtteil Bronx hat dem republikanischen Präsidentschaftsbewerber Ted Cruz nicht nur Freunde eingebracht. „Ted Cruz hat keinen Grund, in der Bronx zu sein. Das hier ist eine Gemeinde von Einwanderern“, rief ein lateinamerikanisch aussehender Demonstrant bei Cruz’ Besuch in einem Latino-Restaurant am Mittwoch. „Wir leben in einem der ärmsten Kongressbezirke des Landes. Und diesen Rechtsaußen-Fanatiker zu empfangen, ist eine Beleidigung an die ganze Gemeinde.“

          Der erzkonservative Cruz, der besonders evangelikale Christen und Gegner des Partei-Establishments auf seiner Seite hat, ließ sich von dem Zwischenfall nicht beeindrucken. „Warum sind Sie hier in der Bronx, wenn Sie so ein Einwanderungsgegner sind?“, fragte der Demonstrant den Republikaner Fernsehaufnahmen zufolge. Als der Mann von der Polizei nach draußen begleitet wurde, rief er noch hinterher: „Ted Cruz ist in der Bronx nicht willkommen.“

          Der Senator aus Texas will bei einem Einzug ins Weiße Haus ähnlich wie sein Konkurrent Donald Trump eine Mauer bauen, um Einwanderer fernzuhalten, die Bewachung der Grenzen verstärken und rund zwölf Millionen illegal in Amerika lebende Einwanderer abschieben. Diese harte Haltung gegenüber Migranten hatte er sich nach seiner knappen Niederlage bei den Vorwahlen in South Carolina im Februar angeeignet, zuvor war er Fragen zu illegalen Einwanderern noch ausgewichen.

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