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Nach Nordkorea-Gipfel : Südkorea und Amerika sagen gemeinsame Militärübung ab

  • Aktualisiert am

Bild: AP

Nordkorea sind die Übungen schon lange ein Dorn im Augen. Donald Trump hat sie „provozierende Kriegsspiele“ genannt. Nun sagen Amerika und Südkorea ihr Manöver tatsächlich ab.

          Südkorea und die Vereinigten Staaten haben die für August geplante gemeinsame Militärübung abgesagt. Wie das Verteidigungsministerium in Seoul am Dienstag mitteilte, handelt es sich um die großangelegte Ulchi-Freedom-Guardian-Übung, an der auch rund 17.500 amerikanische Soldaten teilnehmen sollten. Für weitere Übungen sei noch keine Entscheidung getroffen worden.

          Ähnlich äußerte sich Pentagon-Sprecherin Dana White. Sie bestätigte, dass die für August geplante Übung ausgesetzt worden sei, über weitere Militärübungen werde noch beraten. Übungen im Pazifik außerhalb der koreanischen Halbinsel seien von der Entscheidung überdies nicht betroffen.

          Amerikas Präsident Donald Trump hatte bei seinem historischen Gipfeltreffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un in der vergangenen Woche überraschend angekündigt, dass die Vereinigten Staaten ihre „provozierenden“ Militärübungen mit Südkorea für die Dauer der Verhandlungen mit Pjöngjang aussetzen würden.

          Ab wann die Übungen ausgesetzt würden, hatte er nicht gesagt. Für Verwunderung hatte auch gesorgt, dass Trump die Übungen als „provozierend“ bezeichnet hatte, dieser Begriff wurde bislang von Nordkorea verwendet.

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