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Nationaler Sicherheitsberater : Trump nennt fünf Namen als mögliche Bolton-Nachfolger

  • Aktualisiert am

Im April 2018 begrüßen sich Donald Trump und John Bolton vor einer Sitzung im Weißen Haus. Bild: AP

Wer folgt auf den geschassten John Bolton? Trump bringt mehrere Namen ins Spiel. Sein Berliner Botschafter ist nicht darunter – und könnte trotzdem noch Chancen haben.

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          Für die Nachfolge von John Bolton als Nationaler Sicherheitsberater hat Amerikas Präsident Donald Trump die Namen von fünf möglichen Kandidaten genannt. Trump äußerte sich nach Angaben von mitreisenden Journalisten am Dienstag (Ortszeit) auf einem Flug von Albuquerque nach Mountain View.

          Namentlich nannte Trump seinen Sondergesandten für Geiselnahmen Robert O’Brien, den früheren stellvertretenden Nationalen Sicherheitsberater Rick Waddell, die Leiterin der Nationalen Behörde für Nukleare Sicherheit Lisa Gordon-Hagerty, Boltons früheren Stabschef Fred Fleitz und den Nationalen Sicherheitsberater von Vizepräsident Mike Pence, Keith Kellogg.

          Grenell könnte noch im Spiel sein

          Nicht unter den namentlich Genannten war den Angaben zufolge der amerikanische Botschafter in Deutschland, Richard Grenell. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Stephanie Grisham, stellte anschließend allerdings klar, dass die Liste der Kandidaten mehr Personen umfasse als die fünf genannten. Auch andere Kandidaten würden noch in Betracht gezogen.

          Nach dem Rauswurf des Hardliners Bolton am Dienstag vergangener Woche muss sich Trump einen neuen Nationalen Sicherheitsberater suchen – den vierten in seiner Amtszeit. Trump hatte Bolton wegen inhaltlicher Meinungsverschiedenheiten gefeuert. Mehrere amerikanische Medien hatten berichtet, unter den möglichen Kandidaten sei Grenell. Er hat sich als Statthalter Trumps in Europa einen Namen gemacht.

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