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Russland-Affäre : Trump fühlt sich durch Comeys Aussage bestätigt

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Der amerikanische Präsident Donald Trump Bild: AP

Der Präsident sei erfreut über die öffentliche Bestätigung, dass nicht gegen ihn ermittelt werde, erklärte Trumps Anwalt. Auf die Anschuldigungen gegen ihn ging er nicht ein.

          Der amerikanische Präsident Donald Trump sieht sich seinem Anwalt Marc Kasowitz zufolge durch die jüngsten Äußerungen des von ihm gefeuerten FBI-Chefs James Comey bestätigt. „Der Präsident ist erfreut darüber, dass Herr Comey endlich öffentlich seine privaten Berichte bestätigt hat, dass in der Russland-Untersuchung nicht gegen den Präsidenten ermittelt wird“, hieß es in einer Stellungnahme von Trumps Anwalt Marc Kasowitz. „Der Präsident fühlt sich vollkommen bestätigt. Er ist entschlossen, seine Agenda voranzutreiben.“

          Comey hatte kurz zuvor mit hochbrisanten Aussagen den Druck auf Trump in der Affäre um undurchsichtige Russland-Kontakte massiv erhöht. In einer schriftlichen Erklärung bestätigte Comey zwar, dass nicht gegen Trump ermittelt worden sei, als er FBI-Chef war. Allerdings habe Trump von ihm „Loyalität“ eingefordert und ihn aufgefordert, einen Teil der Ermittlungen zur Russland-Affäre einzustellen. Trump habe ihn bei einer Unterredung im Februar gebeten, die Ermittlungen gegen den zurückgetretenen Nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn zu beenden.

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