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Parlamentswahl in Amerika : Republikaner behalten die Kongressmehrheit

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Die Amerikaner stimmen nicht nur über einen neuen Präsidenten ab, sondern wählen auch die Mitglieder für die beiden Kongresskammern: Senat und Repräsentantenhaus. Bild: AP

Die Republikaner sind auf einem guten Weg, die Mehrheit im amerikanischen Parlament zu behalten. Das Abgeordnetenhaus ist ihnen schon sicher, und auch der Senat sieht gut für sie aus.

          Die Republikaner können bei der Wahl in Amerika die Mehrheit im amerikanischen Kongress verteidigen. Nachdem schon früh klar war, dass sie die Majorität im Abgeordnetenhaus behalten werden, wie die Fernsehsender NBC und ABC auf der Grundlage von Hochrechnungen und Stimmauszählungen berichten, konnten die Demokraten auch im Senat nicht die erforderliche Zahl an Sitzen gewinnen.

          Bei einer Niederlage Clintons hätten die Demokraten fünf Sitze gewinnen müssen. Da es genügend Rennen gab, die offen erschienen, hatte die Partei Hoffnung auf eine Mehrheit im Senat. Den Ergebnissen und Hochrechnungen zufolge könnten sie den Republikanern jedoch nur zwei Sitze abnehmen. In Illinois und eventuell auch in New Hampshire könnten demokratische Herausforderer republikanische Senatoren aus dem Amt treiben. Die restlichen Rennen neigen jedoch den Republikanern zu.

          Wahl in Amerika

          Schon vor der Wahl am Dienstag hatten Experten damit gerechnet, dass die Demokraten keine Chance für eine Machtübernahme in der großen Kongresskammer hatten. Ein knappes Rennen wurde lediglich für den Senat, den anderen Teil des Kongresses, vorhergesagt.

          Die Amerikaner hatten am Dienstag neben der Präsidentenwahl auch über alle 435 Mandate im Repräsentantenhaus abgestimmt. Die Demokraten hätten 30 Sitze dazugewinnen müssen. Aber nur in wenigen Wahlbezirken hatten die republikanischen Amtsinhaber eine Niederlage zu fürchten. Häufig sind die Bezirke so zugeschnitten, dass eine der beiden Parteien eine klare Mehrheit hat. In dem Abgeordnetenhaus hielten die Republikaner bisher die größte Mehrheit seit 1928.

          Mit einem Sieg bei der Senatswahl könnten die Demokraten etwa ihren Einfluss auf die Neubesetzung des Supreme Court ausbauen, des höchsten Gerichtes in Amerika.

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