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Briefwahlverfahren manipuliert : Repräsentantensitz in North Carolina muss neu gewählt werden

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Ein Schuld in Charlotte weist den Weg zum Wahllokal bei den Zwischenwahlen am 6. November 2018. Bild: AFP

Ein Mitarbeiter des siegreichen Republikaners Mark Harris soll unredliche Methoden angewandt haben. Anhänger der Demokraten fordern von ihm, den Sitz seinem Kontrahenten zu überlassen.

          Im amerikanischen Repräsentantenhaus muss die Wahl für einen Sitz aus dem Bundesstaat North Carolina wiederholt werden. Ein Mitarbeiter des bei der Parlamentswahl im vergangenen November äußerst knapp siegreichen Kandidaten der Republikaner, Mark Harris, soll unredliche Methoden angewandt haben. Harris selbst sagte bei einer Anhörung am Donnerstag, er glaube, dass die Voraussetzungen für eine Wiederholung gegeben seien.

          Ein Mitarbeiter von Harris soll das Briefwahlverfahren manipuliert haben. Harris’ eigener Sohn, ein Staatsanwalt, musste bei einer Anhörung zugeben, den Vater gewarnt zu haben. Dieser hatte zuvor erklärt, es habe keine Warnungen gegeben und die Sache seine eine böswillige Erfindung der Demokraten.

          Von Anhängern der Demokraten kam am Donnerstag die Forderung, Harris solle seinem Gegenkandidaten Dan McCready den Sitz überlassen, diesem sei der Sieg klar entrissen worden. Harris, ein rechtskonservativer Pastor, dessen Kandidatur ausdrücklich von Präsident Donald Trump unterstützt worden war, hatte trotz der Manipulation einen Vorsprung von weniger als 1000 Stimmen.

          Sollte eine Neuwahl von einem Kandidaten der Demokraten gewonnen werden, hätte das im Repräsentantenhaus kaum spürbare Auswirkungen. Der Demokraten haben dort auch ohne den Sitz aus North Carolina eine deutlich Mehrheit.

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