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Präsidentschaftswahlen : Konservative laden Trump nach Attacken gegen Moderatorin aus

  • Aktualisiert am

Trumps vorerst letztes Opfer: Fox-News-Moderatorin Megyn Kelly bei der Befragung der republikanischen Präsidenschaftskandidaten in Cleveland, Ohio. Bild: Reuters

Fast jeden Tag steht der republikanische Präsidentschaftskandidat Trump wegen seiner rüden Attacken in den Schlagzeilen. Nun hat der Milliardär einen Fernsehstar der Konservativen böse beleidigt.

          Der Milliardär und Präsidentschaftsbewerber Donald Trump ist nach neuen Attacken gegen eine Fernsehmoderatorin des Senders Fox News von einer republikanischen Wahlkampfveranstaltung ausgeladen worden. Er habe den Bogen überspannt, sagte Erick Erickson, Gastgeber eines für Samstag geplanten Treffens Sozialkonservativer in Atlanta im Bundesstaat Georgia. Trump sollte dort die Hauptrede halten.

          Fox-News-Journalistin Megyn Kelly hatte zusammen mit zwei Kollegen die erste Fernsehdebatte republikanischer Kandidaten am Donnerstagabend moderiert. Nach der Veranstaltung beschwerte sich Trump, er sei besonders hart behandelt worden. Insbesondere griff er Kelly an, die ihn nach früheren sexistischen Äußerungen gefragt hatte.

          In einem Interview des Senders CNN verschärfte Trump seine Kritik noch. Er bezeichnete Kelly als ein „Leichtgewicht“ und sagte, er habe keinen Respekt vor ihr. Dann fuhr er fort: „Man konnte sehen, dass Blut aus ihren Augen kam. Blut kam aus wo auch immer.“

          Damit habe er eine Linie überschritten, zitierte CNN Erickson. Auch für Leute, die sich gern schonungslos klar ausdrückten, gebe es eine Grenze - eine Grenze des Anstands.

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