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Präsidentenwahl in Amerika : Eric Swalwell scheidet aus dem Rennen aus

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Eric Swalwell von den Demokraten gibt bei einer Pressekonferenz bekannt, dass er sich aus dem Rennen um die Präsidentschaft zurückzieht. Bild: AFP

Der Kongressabgeordnete Eric Swalwell wolle die Erfahrungen, die er in den vergangenen Monaten gemacht habe, für seine Arbeit im Abgeordnetenhaus nutzen, sagte er am Montag. Vorher war der 38 Jahre alte Kalifornier kaum aufgefallen.

          Bei den amerikanischen Demokraten hat ein weiterer Präsidentschaftsanwärter sich als Kandidat zurückgezogen – der erste war Richard Ojeda, der nach nur zwei Monaten im Januar 2019 seine Kandidatur aufgegeben hatte. Der Abgeordnete Eric Swalwell gab am Montag seine Entscheidung bekannt, aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Oppositionspartei auszusteigen. „Heute endet unsere Präsidentschaftskampagne“, sagte der 38 Jahre alte Kongressabgeordnete. Er wolle die Erfahrungen der vergangenen Monate aber für seine weitere Arbeit im Kongress nutzen.

          Swalwell war im großen Feld der demokratischen Präsidentschaftsbewerber kaum aufgefallen und in Umfragen nicht über ein Prozent hinausgekommen. Einzig bei der ersten Runde der Fernsehdebatten der demokratischen Präsidentschaftsanwärter Ende Juni sorgte der Abgeordnete für Aufsehen, als er den Umfragefavoriten Joe Biden aufforderte, „den Stab“ an eine jüngere Generation weiterzugeben.

          Mit Swalwells Rückzug gibt es bei den Demokraten immer noch mehr als 20 Präsidentschaftsbewerber. In Umfragen liegt der frühere Vize-Präsident Biden vorn, gefolgt von der Senatorin Kamala Harris, dem Senatoren Bernie Sanders und der Senatorin Elizabeth Warren. Bei der Präsidentenwahl im November 2020 hofft der republikanische Amtsinhaber Donald Trump auf eine Wiederwahl.

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