https://www.faz.net/-gpf-98eos

Angebliche Affäre : Playboy-Model erzählt von Sex mit Trump

  • -Aktualisiert am

Karen McDougal, Playmate des Jahres 1998, in Las Vegas. Bild: dpa

Trotz einer Stillschweigevereinbarung hat das Playboy-Model Karen McDougal bei CNN ausführlich über Details ihrer behaupteten Affäre mit Donald Trump geplaudert. Bei ihrem ersten Date soll er ihr nach dem Sex Geld angeboten haben.

          1 Min.

          Das ehemalige „Playmate“ Karen McDougal hat am Donnerstag im Sender CNN ihre zehnmonatige Affäre mit Donald Trump vor 12 Jahren bestätigt. Demnach sollen beide mehrmals Sex gehabt haben, als Donald Trump schon mit Melania verheiratet und der gemeinsame Sohn Barron erst wenige Monate alt war. Kennengelernt haben sich beide demnach bei einer Aufzeichnung von Trumps Fernsehsendung „The Apprentice“ in Los Angeles Anfang 2006.

          Das erste Date habe im Juni desselben Jahres stattgefunden. Trump lud demnach McDougal zum Abendessen ein, doch sie seien direkt zu seinem privaten Bungalow im Beverly Hills Hotel in Los Angeles gegangen, so das Playboy-Model in dem Exklusivinterview. Nachdem sie an dem Abend Sex hatten, soll Trump ihr Geld angeboten haben, was McDougal abgelehnt habe. Bei CNN beschrieb sie ihre Reaktion: „Ich schaute ihn an und sagte: ‚Das bin ich nicht, ich bin nicht so eine Art Frau‘“, woraufhin er geantwortet habe: „Du bist etwas sehr Besonderes“.

          Obwohl sie sehr gekränkt war, folgten nach McDougals' Angaben dutzende Treffen, bei denen sie Sex hatten. So hätten sie sich auch im New Yorker Trump Tower getroffen, wo Trump ihr bei einer Führung durch sein Apartment auch das Zimmer seiner Frau Melania gezeigt haben soll. Schuldgefühle, die danach entstanden, seien der Grund gewesen, warum McDougal die Affäre beendet hatte. „Ich fühlte mich schuldig. Es hat mich einfach in meinem Inneren angefressen“, sagte sie bei CNN.

          Das Interview fand statt, obwohl die Firma „American Media Inc.“ Stillschweigen mit McDougal vereinbart hat, in dem sie die Exklusivrechte an der Geschichte für 150.000 Dollar kaufte. Der Vertrag soll vor der Präsidentenwahl 2016 geschlossen worden sein und ist jetzt Gegenstand eines Gerichtsverfahren, in dem McDougal behauptet, diesen unter Druck unterschrieben zu haben.

          Das Weiße Haus bestreitet, dass Trump eine Affäre mit McDougal hatte und bezeichnete die Geschichte als „Fake News“. Doch das ist nicht die einzige Affäre, die Donald Trump dementiert hat. Die Pornodarstellerin Stormy Daniels geht ebenfalls mit einer Klage gegen eine Stillschweigevereinbarung über eine angebliche Affäre mit Trump vor.

          Weitere Themen

          Muslime in Deutschland mahnen mehr Schutz an Video-Seite öffnen

          Nach Hanau : Muslime in Deutschland mahnen mehr Schutz an

          Nach dem offensichtlich rassistischen Anschlag von Hanau haben die Muslime in Deutschland mehr Schutz und Anerkennung angemahnt. Islamfeindlichkeit müsse klar als Problem benannt und ihr entgegengetreten werden, verlangten der Zentralrat sowie der Koordinationsrat der Muslime in Berlin.

          Topmeldungen

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.