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Paketbomben in Amerika : Ein Fan Trumps

  • -Aktualisiert am

Den Lieferwagen, in dem der Verdächtige unterwegs war, zieren mehrere Trump-Aufkleber – und der Spruch „CNN ist zum Kotzen“ Bild: Reuters

Tagelang hat eine Reihe von Paketbomben Amerika in Atem gehalten. Jetzt hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen – und es zeigt sich abermals, dass Trumps Wählerbasis am rechten Rand äußerst durchlässig ist.

          Die erste Paketbombe war am Montag im Haus des Milliardärs und bekanntenTrump-Kritikers George Soros in Westchester County bei New York entdeckt worden. Dann ging es Schlag auf Schlag. Bis zum Freitag wurden weitere zwölf Sendungen gefunden. Unter den Adressaten befanden sich: Bill und Hillary Clinton, Barack Obama, Joe Biden, der frühere Vizepräsident, und Cory Booker und Kamala Harris, zwei Mitglieder des Senats, denen ebenso wie Biden nachgesagt wird, sie wollten 2020 gegen Trump antreten. Hinzu kamen die früheren Geheimdienstchefs, John Brennan und James Clapper, die ebenfalls vehemente Kritiker des Präsidenten sind. An den Ermittlungen beteiligt waren am Ende Sicherheitsbehörden der Bundesregierung, mehrerer Bundesstaaten und örtliche Polizeistellen in New York, Florida, Kalifornien, Maryland, Washington und Delaware. Es war eine Großaktion. Denn eine Serie von Anschlagsversuchen auf zwei ehemalige Präsidenten, eine ehemalige Außenministerin, frühere Minister und Behördenchefs – das hatte es in Amerika noch nicht gegeben.

          Majid Sattar

          Politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.

          Von Anfang an hieß es: Wer ein Dutzend Bomben baut und verschickt, dem unterläuft irgendwann ein Fehler, und sei er noch so klein. Und genauso kam es dann auch. Die sichergestellten Sendungen wurden zu forensischen Fachleuten des FBI nach Virginia gebracht. Dort wurde am Donnerstagabend eine heiße Spur gefunden. Sie führte nach Florida. Mehrere Pakete waren auf dem Postamt in dem Örtchen Opa-Iocka abgegeben worden, südlich von Fort Lauderdale. Darunter eine Sendung, die an die demokratische Kongressabgeordnete Maxine Waters aus Kalifornien adressiert war. In der konnten die Ermittler einen Fingerabdruck ausmachen.

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          Der amerikanische Präsident Donald Trump Anfang der Woche im Weißen Haus

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