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Talkshow-Legende : Oprah Winfrey lehnt Präsidentschaftskandidatur ab

  • Aktualisiert am

Galt als Amerikas nächste Erlöserin: Oprah Winfrey Bild: EPA

Vor kurzem hieß es noch „Yes, she can“. Nun hat Oprah Winfrey allen Hoffnungen für eine amerikanische Präsidentschaft 2020 eine Absage erteilt. Dabei hätte sie gute Chancen gegen Donald Trump gehabt.

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          Die amerikanische Moderatorin Oprah Winfrey hat einer möglichen Präsidentschaftskandidatur für 2020 eine Absage erteilt. „Ich war mir immer sehr sicher und stark darüber bewusst, was ich kann und was ich nicht kann, deswegen ist das etwas, das mich nicht interessiert“, sagte Winfrey dem Magazin „InStyle“. „Ich habe dafür nicht die DNA.“

          Die Spekulationen über eine Präsidentschaftskandidatur der Moderatorin und Schauspielerin waren Anfang des Jahres aufgekommen, nachdem Winfrey bei den Golden Globes eine mitreißende Rede gehalten hatte. Seitdem galt die erste Multi-Milliardärin des Landes, Film- und Fernsehproduzentin und Sender-Besitzerin als Erlöserin Amerikas gehandelt. Es gab sogar schon Merchandise-Produkte mit „Oprah 2020“: Pullover, Bettwäsche und Mützen.

          Die 63 Jahre alte Frau hätte vermutlich auch gute Chancen gehabt: Laut einer vor zwei Wochen veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Rassmussen Reports hätte Winfrey gute Chancen darauf, erste weiblich Präsidentin der Vereinigten Staaten zu werden. 48 Prozent der Amerikaner würden für die TV-Moderatorin stimmen, wenn die Wahlen 2020 bereits heute stattfinden würden. 38 Prozent der Stimmen gingen in diesem Fall an Donald Trump, während sich 14 Prozent der Wähler laut Studie noch unentschlossen zeigten.

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