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Geplantes Treffen mit Pompeo : Seoul: Nordkorea ließ Atomgespräch platzen

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Kim Jong-un und Donald Trump bei ihrem ersten Treffen im Juni 2018 Bild: AP

Nach Auskunft Südkoreas führte Pjöngjang Termingründe an, als es das Treffen mit Amerikas Außenminister Pompeo verschob. Wann es nachgeholt wird, bleibt offen.

          Ein für diesen Donnerstag geplantes Treffen des amerikanischen Außenministers Mike Pompeo mit Nordkoreas Chefunterhändler Kim Yong Chol ist nach Angaben Südkoreas auf Wunsch Pjöngjangs vorerst verschoben worden. Nordkorea habe als Grund Terminkonflikte genannt, sagte Außenministerin Kang Kyung Wha vor dem Parlament in Seoul. Sie sei darüber von Washington informiert worden. Das amerikanische Außenministerium hatte einen Tag zuvor die Absage verkündet. Die Gespräche gingen jedoch weiter, wie eine Sprecherin mitteilte. In Südkorea war darüber spekuliert worden, dass die Absage ein Vorwand Nordkoreas sein könnte, weil es mit dem Stand der Verhandlungen nicht zufrieden sei.

          „Substantielle Schritte zur Denuklearisierung“

          Pompeo hatte sich ursprünglich in New York mit Kim Yong Chol treffen wollen, um unter anderem ein weiteres Gipfeltreffen zwischen Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un vorzubereiten. Ein Ziel sei es sicherzustellen, „dass der Gipfel zwischen unseren beiden Führern stattfinden kann, bei dem wir substantielle Schritte zur Denuklearisierung unternehmen können“, sagte Pompeo dem amerikanischen Fernsehsender CBS.

          Beim ersten und bislang einzigen Treffen zwischen Trump und Kim im Juni in Singapur hatte Kim seinen Willen zur atomaren Abrüstung bekräftigt. Er hat bisher aber keine konkreten Zusagen gemacht, wann und wie sein bestehendes Atomwaffen- und Raketenarsenal abgebaut werden soll. Auch ist noch unklar, was die Gegenleistungen der Vereinigten Staaten sein könnten. Trump hatte vage Sicherheiten in Aussicht gestellt.

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