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Lästereien auf Twitter : „New York Times“ druckt Trumps gesammelte Beleidigungen

  • Aktualisiert am

Republikanischer Präsidentschaftskandidat Donald Trump auf einer Wahlveranstaltung in Naples, Florida Bild: Reuters

Seit Trumps Präsidentschaftskandidatur verging kaum ein Tag, an dem er sich keine verbale Entgleisung leistete. Die „New York Times“ schrieb derweil munter mit - und sammelte 281 Personen, Orte und Dinge, die Trump beleidigt hat.

          Leere Worthülsen, Pauschalisierungen und gefährliches Halbwissen stehen weit oben auf der Liste von Donald Trumps sprachlichem Repertoire. Damit spaltet er nicht nur seine eigene Partei, sondern auch ganz Amerika, wo am 8. November der neue Präsident der Vereinigten Staaten gewählt wird.

          Seit seiner Kandidatur im Juni letzten Jahres äußerte sich der Republikaner nicht nur in öffentlichen Reden äußerst fragwürdig, sondern greift seine Gegner auch über den Kurznachrichtendien Twitter an. Insgesamt 281 beleidigte Personen, Orte und Organisationen zählte die „New York Times“, die sie am Montag allesamt auf einer Doppelseite druckte.

          So sagte Trump zum Beispiel über Deutschland: „Das Land ist in einem kriminellen Durcheinander, weil sie zulassen, dass Migranten es einnehmen“ und „Angela Merkel zerstört Deutschland!“

          Die meisten Hasskommentare erntet allerdings Hillary Clinton, Präsidentschaftskandidatin der Demokraten. Sie sei „die korrupteste Politikerin, die jemals für das Amt des Präsident kandidiert habe.“ Allein die verbalen Seitenhiebe, die Clinton betreffen, füllen in der „New York Times“ eine halbe Seite. 

          Ein Ausschnitt der langen Liste an Beleidigungen auf der Seite der „New York Times“

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