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Nachfolge von Michael Flynn : Ehemaliger Militärkommandeur sagt Trump ab

  • Aktualisiert am

Archivbild von Donald Trump mit seinem Stabschef Reince Priebus, Vizepräsident Mike Pence, Pressesprecher Sean Spicer und dem damaligen Nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn Bild: AP

Den Posten des Nationalen Sicherheitsberaters neu zu besetzen, fällt Donald Trump nach dem Rücktritt von Michael Flynn schwer. Sein Wunschkandidat erteilte ihm offenbar eine Abfuhr.

          Bei der Suche nach einem Nachfolger für seinen zurückgetretenen Nationalen Sicherheitsberater hat der amerikanische Präsident Donald Trump offenbar eine Absage erhalten. Der ehemalige Militärkommandeur Robert Harward habe den Posten abgelehnt, sagten zwei mit der Entscheidung vertraute Personen am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Der Nachrichtensender CNN berichtete ebenfalls über Harwards Absage.

          Harward war Stellvertreter des heutigen Verteidigungsministers James Mattis, als dieser das amerikanische Zentralkommando leitete. Er soll sich nach Berichten mehrerer Medien am Mittwoch Bedenkzeit erbeten haben, als Trump ihm nach dem Rücktritt von Michael Flynn das Angebot machte. Harward wollte offenbar sein eigenes Team mitbringen. Trump hat Flynns Stellvertreterin K.T. McFarland jedoch zugesagt, dass sie im Amt bleiben kann. Das sei ein Grund für die Absage von Harward gewesen, sagten Insider zu Reuters.

          Flynn musste am Montag zurücktreten. Hintergrund sind seine Kontakte zum russischen Botschafter Sergej Kisljak noch vor Amtsantritt der Regierung. Damit könnte sich der frühere Generalleutnant strafbar gemacht haben. Wenige Tage später warf auch der designierte Arbeitsminister Andrew Puzder hin. Er lief Gefahr, im Senat durchzufallen. Trump nominierte am Donnerstag den Juristen Alexander Acosta für den Posten.

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