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Im britischen Portsmouth : Merkel trifft Trump bei D-Day-Feier

  • Aktualisiert am

Beim Treffen am Rande der Gedenkveranstaltung in Portsmouth Bild: dpa

Die Bundeskanzlerin und der amerikanische Präsident haben über Libyen und Westafrika gesprochen. Über die Dauer der Unterredung machen beide Seiten aber unterschiedliche Angaben.

          Bundeskanzlerin Angela Merkel und der amerikanische Präsident Donald Trump sind am Rande der D-Day-Feier im britischen Portsmouth zusammengekommen. Nach Angaben eines deutschen Regierungssprechers dauerte die Unterredung etwa 20 Minuten, das Weiße Haus nannte dagegen eine Dauer von nur rund zehn Minuten.

          Die Sprecherin des Weißen Hauses Sarah Sanders teilte mit, Trump und Merkel hätten die aktuelle Situation in Libyen und die sich verschlechternde Lage in Westafrika besprochen. Sie hätten sich darauf geeinigt, ihre Gespräche beim G-20-Gipfel Ende Juni im japanischen Osaka fortzusetzen.

          Scharfe Kritik an Trumps Politik

          Bis zuletzt hatte es öffentlich Unklarheit gegeben, ob das Treffen zwischen Merkel und Trump in Portsmouth tatsächlich stattfinden würde. An der Unterredung nahmen auch Trumps Sicherheitsberater John Bolton und sein amtierender Stabschef Mick Mulvaney teil.

          Merkel und Trump waren in der südenglischen Hafenstadt bei der Feier zum Gedenken an die Landung der Alliierten in der Normandie im Zweiten Weltkrieg. Auch die britische Königin Elizabeth II., Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, die britische Premierministerin Theresa May und Thronfolger Prinz Charles waren unter den Teilnehmern.

          Merkel war in der vergangenen Woche in den Vereinigten Staaten gewesen, dort aber nicht mit Trump zusammengekommen. Am Donnerstag hielt die Bundeskanzlerin eine Ansprache vor den Absolventen der Eliteuniversität Harvard in Cambridge bei Boston. In ihrer Ansprache grenzte sich Merkel scharf von der nationalistischen und protektionistischen Politik Trumps ab, ohne ihn beim Namen zu nennen.

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